Der perfekte Augenaufschlag – die Lidstraffung

Unsere Augen sind der Spiegel zur Seele. Die Haut um sie herum ist nicht nur sehr dünn, sondern auch sehr empfindlich. Mimik, genetische Veranlagung, das Alter und die UV-Strahlung setzen dieser zarten Haut sehr schnell zu. Falten und Schlupflider können mit der Zeit entstehen. Für die meisten Frauen ist dies vor allem aus kosmetischer Sicht ein Problem. Wenn die Spannkraft der Lider nachlässt und es zu einem Hautüberschuss kommt, kann eine Lidstraffung helfen. Der Eingriff gilt als unkompliziert und schnell. Dennoch sollte man auf einige Dinge achten und sich auch nach dem Eingriff richtig verhalten, damit es zu keinen Komplikationen kommt und sich das Ergebnis sehen lassen kann!

Was darf man von dem Eingriff erwarten?

Bei der Straffung der Augenlider wird der Hautüberschuss beseitigt. Zudem können auch Tränensäcke und überschüssiges Fett entfernt werden. Auch das eingeschränkte Sehvermögen, das durch den Hautüberschuss entstehen kann, kann mit einer Oberlidkorrektur wiederhergestellt werden. Somit ist der Blick nicht nur wacher und strahlender, sondern das Gesicht sieht auch schnell wieder jünger aus. Eine Ober- oder Unterlidstraffung wird meist ambulant unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf durchgeführt. Der Eingriff gilt als eine der beliebtesten Schönheitsoperationen und überzeugt durch die kurze Ausfallzeit. Nach rund einer Woche ist man wieder fit und kann sich auch in der Öffentlichkeit wieder sehen lassen.

Für wen eignet sich die Operation?

Eine Lidkorrektur ist für alle Patienten geeignet, die mit ihren Augenlidern unzufrieden sind. Dies kann sowohl die Oberlider als auch die Unterlider betreffen. Nicht immer geht es dabei jedoch um einen rein kosmetischen Hintergrund. Wer durch schlaffe Oberlider ein eingeschränktes Sehvermögen hat, kann dieses Problem durch eine OP ebenfalls bekämpfen. Sollte es sich nicht um eine Schönheitsoperation im klassischen Sinne handeln, zahlen meist auch die Krankenkassen einen Anteil oder übernehmen die gesamte OP. Dabei kommt es natürlich stets auf die Schwere des Problems an.

Der Eingriff

Vor der Operation:

Vor der Operation müssen blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden, sollten diese eingenommen werden. Man sagt, dass diese bereits rund 2 Wochen vor dem Eingriff abgesetzt werden müssen. Blutverdünnende Medikamente können nicht nur für starke Blutungen und Nachblutungen sorgen, sondern auch für Hämatome und größere Schwellungen, die das Ergebnis nachhaltig beeinflussen können.

Der Eingriff selbst:

Der Chirurg wird über die Methode der Operation entscheiden. Dabei kann ein Skalpell oder ein Laser zum Einsatz kommen. Die überschüssige Haut wird vor dem Eingriff exakt ausgemessen, damit die perfekte Schnittführung erfolgen kann. Auf dem Oberlid befindet sich die Schnittführung in der natürlichen Lidumschlagsfalte, in der dann auch die Narbe verschwindet. Wer sich für eine Unterlidstraffung entscheidet, wird den Schnitt direkt unter der Wimpernreihe finden. Vernäht werden die Wunden mit einer sehr feinen Naht. Eventuell werden sie zusätzlich auch mit Wundnahtstreifen fixiert.

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen. Dies ist vollkommen normal. Meist werden auf die Augen direkt nach der OP kühle Kompressen gelegt. Zudem sollte man mit erhöhtem Oberkörper schlafen, denn dies sorgt für deutlich weniger Schwellungen. Außerdem sollte man sich für das Schlafen mit einem Nacken-Röllchen und Sonnenbrille entscheiden, damit man im Schlaf nicht auf der Wunde liegt. Wer während des Schlafens auf den Augen liegt oder mit den Händen an den Augenrändern zieht, kann die Naht leicht wieder öffnen. Erst nach dem Entfernen der Nähte, kann man wieder beruhigt auf dem Bauch schlafen!

Die Nähte werden übrigens nach rund 1 Woche entfernt. Auch auf die UV-Strahlung sollte man aufpassen. Erst wenn die Narben vollkommen geheilt sind und nicht mehr gerötet, darf man sich auch wieder der Sonne aussetzen.

Auch dann sollte man jedoch nicht auf eine Sonnenbrille und einen Sonnenschutz vergessen. Bis alles verheilt ist, dauert es meist 3 Monate. Dann sind die Narben auch kaum mehr sichtbar und man darf den perfekten Augenaufschlag genießen!

Die Risiken

Auch bei einer Lidkorrektur gibt es einige Risiken. So kann es beispielsweise zu stärkeren Schwellungen und Blutergüssen kommen. Auch Nachblutungen sind keine Seltenheiten, da das Gesicht sehr stark durchblutet ist. Wer die Naht während des Schlafes öffnet, beeinflusst natürlich das Ergebnis. Im schlimmsten Fall muss die Naht dann erneut gesetzt werden.

Natürlich kann es auch zu Asymmetrien kommen. In seltenen Fällen lassen sich die Augen nach einer Straffung nicht mehr ganz schließen. Dies passiert, wenn zu viel Haut entfernt wurde. Die Augen sind dann ständig trocken, entzündet und tränen. Wer sich jedoch an einen erfahrenen Chirurgen wendet, sollte keine Probleme haben und darf sich auf wundervolle Augen freuen!

Fazit

Unsere Augen verraten sehr viel über unser Wohlbefinden. Haben wir müde, hängende oder faltige Lider, wirken wir auch älter und manchmal auch unsympathischer.
Mit einer Blepharoplastik (Lidkorrektur) können die Augen auf eine relativ einfache Art und Weise wieder verjüngt werden. Dabei wird überschüssiges Hautgewebe entfernt und die Lider wieder gestrafft. Der Eingriff wird meist ambulant durchgeführt und verspricht schon nach wenigen Wochen den perfekten Augenaufschlag!