Neue und alte Wundermittel gegen Falten

Schon immer waren Menschen auf der Suche nach geeigneten Wundermitteln gegen die Falten. Einige schwören auf Cremes und chemische Produkte, andere wiederum auf natürliche Wirkstoffe und selbstgemachte Hausmittel. Eines ist jedoch sicher – gegen das Älter werden ist jedes Mittel recht!

Kakao gegen Falten

Eine neue Studie des „American Journal of Clinical Nutrition“ hat nachgewiesen, dass Kakao für eine faltenfreie Haut sorgt. Dabei ist aber nicht die süße Trinkschokolade gemeint, sondern das reine Kakao Pulver ohne Zucker und Geschmacksstoffe. Kakao ist reich an Flavonoiden, die in der Lage sind die Haut vor Alterung zu schützen, indem sie die giftigen Auswirkungen mildern, die UV-Strahlen und unreine Luft auf die Hautzellen haben. Die Studie wurde an 64 Frauen im Alter von 43 bis 84 Jahren durchgeführt. Dabei wurden sie in zwei Gruppen gespalten. Die eine Gruppe bekam einen ganz normalen Schokoladendrink, die andere einen Drink aus reinen Flavonoiden. Für 24 Wochen standen für diese Frauen drei bis fünf Tassen auf dem Speiseplan. Die Messung der Feuchtigkeit der Haut sowie die Dichte der Falten fand am Anfang der Studie, in der zwölften Woche und am Schluss statt. Das Ergebnis zeigte, dass bei den Frauen mit dem Flavonoidengetränk die Haut zu 8,5 Prozent eine Verbesserung der Elastizität aufwies, wodurch sich auch die Falten ein wenig geglättet haben. Das ist im Allgemeinem noch kein großer Effekt, verspricht aber bei einer längeren Anwendungsdauer positive Ergebnisse.

Altbewährte Hausmittel zum Selbermachen

Trotz neuer Cremes, gibt es noch immer Frauen, die auf Naturprodukte schwören. Mit einfachen Zutaten und wenig Aufwand lassen sich in Minutenschnelle effiziente und ergebnisversprechende Masken herstellen.

Mandeln

Reich an Vitaminen und Mineralien, enthalten Mandeln Antioxidantien und Anti-Aging Eigenschaften, mit deren Hilfe sie die Haut besser versorgen, Zellschäden vorbeugen und die Haut vor UV-Strahlen schützen. Das regelmäßige Auftragen der Gesichtsmaske aus Mandeln, glättet die Haut und verlangsamt den Alterungsprozess. Um die Maske herzustellen, benötigt man einen Teelöffel gemahlene Mandel und mischt sie mit einem Teelöffel Honig und warmem Wasser zu einem Brei zusammen. Dieser wird auf das gereinigte Gesicht aufgetragen und nach 20 Minuten Einwirkzeit mit lauwarmen Wasser abgewaschen.

Aloe Vera

Aloe Vera ist eine Pflanze, die schon seit Jahrhunderten für verschiedene Zwecke, wie zum Beispiel zum Wunden heilen, eingesetzt wird, aber auch zur Schönheitskorrektur. Die Pflanze ist reich an Silizium, welches für die Produktion von Kollagen notwendig ist. Somit stärkt Aloe Vera das Gewebe und fördert den Aufbau. Das führt zu einer elastischeren Haut und einer Reduktion der Falten. Einfach etwas Aloe Vera Gel auf die Problemzonen auftragen, 20 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Bananen

Die in Bananen enthaltene Fruchtsäure ist ebenfalls ein gutes Mittel gegen Falten. Um diese zu reduzieren, benötigt man eine Maske aus einer halben Banane. Diese wird mit zwei Teelöffeln Naturjoghurt und einem Teelöffel Honig vermischt und 20 Minuten lang auf der Haut gelassen.

Karotten

Karotten enthalten viel Vitamin A, das die körpereigene Kollagenproduktion anregt. Dadurch entsteht eine weiche und schöne Haut. Für die Maske wird Karottensaft zusammen mit Kokosöl zu einem kräftigen Brei gemischt und für zehn Minuten auf das Gesicht aufgetragen. Abgewaschen werden, sollte es mit kaltem Wasser.

Zimt

Mit Hilfe von Zimt wird die Haut aufgepolstert und die feinen Linien und Falten werden aufgefüllt. Man benötigt sechs Teelöffel Zimtpulver und etwas geriebenen Muskat. Das Gemisch wird in einen Kaffeefilter gegeben und in der Kaffeemaschine mit heißem Wasser übergegossen. Der Sud wird anschließend abgekühlt und für zehn Minuten auf das Gesicht aufgetragen. Aber Vorsicht! Es sollte zuerst auf versteckten Körperpartien ausprobiert werden, da es zu Hautirritationen kommen kann.


Unbewusste Verräter – Anti-Aging Tipps für die Hände

Wenn es um Schönheit geht, legen die meisten ihr Augenmerk auf Gesicht, Po und Brüste. Doch trotz Straffung und Pflege, kann uns trotzdem das wahre Alter angesehen werde – an unseren Händen. So wie die anderen Partien unseres Körpers, brauchen auch die Hände besondere Pflege, vielleicht sogar mehr als der Rest. Die Haut ist an den Händen besonders empfindlich und altert daher schneller. Durch vorbeugende Maßnahmen kann die schnelle Hautalterung zum großen Teil gestoppt werden.

Natürliches Anti-Aging

– Schutz vor der Sonne

Sonnenbäder sind im Allgemeinem schlecht für die Haut. So danken uns auch unsere Hände nicht, wenn wir sie schutzlos den Sonnenstrahlen aussetzen. Diese führen nämlich zur Entstehung freier Radikale, wodurch die Kollagenbildung beeinträchtigt wird. Das Ergebnis sind Falten und Altersflecken. Aus diesem Grund sollten die Hände beim Sonnen stets gut eingerieben werden. Aber auch im Alltag ist es ratsam, eine Hautcreme mit Lichtschutzfaktor morgens aufzutragen.

– Möglichst wenig Seife benutzen

Unsere Händen haben im Gegensatz zu anderen Körperstellen, wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe, wodurch die Haut sehr schnell austrocknet und frühzeitig Furchen bildet. Dieser negative Effekt wird durch häufiges Händewaschen und das Nutzen von Seife verstärkt. Dermatologen raten daher zu einem sparsamen Umgang mit jeglichen Reinigungsprodukten. Stattdessen sollte auf milde Waschlotionen mit rückfettenden Zusätzen zurückgegriffen werden.

– Beim Putzen Handschuhe tragen

Die in Spül- und Reinigungsmitteln enthaltene Fettlöser, greifen die Haut stark an und lassen sie runzelig werden. Handschuhe sind in diesem Fall der beste Schutz. Jedes Mal beim Abwasch und Hausputz sollten Handschuhe angezogen werden, um so den Kontakt mit den schädlichen Mitteln zu vermeiden. Hinterher die Hände ebenfalls eincremen!

– Die richtige Pflege benutzen

Hände sollten regulär, vor dem Schlafengehen eingecremt werden. Dadurch trocknen sie nicht aus und bleiben geschmeidig. Um die Wirkung der Wirkstoffe noch weiter zu verstärken, hilft es ein Handserum unter die Creme aufzutragen. Denn das Serum konzentriert die Ladung der Wirkstoffe zusätzlich. Es sollten ebenfalls Produkte benutzt werden, die Pigmentflecken aufhellen. Für die Pflege der Hände sind nicht unbedingt teure Handcremes notwendig. Jede Creme hilft dabei die Elastizität der Haut zu verbessern.

Auch wenn die Creme schnell einzieht, gibt sie dennoch pflegende Wirkstoffe ab. Vor allem im Winter, bei dem Wechsel zwischen kalten Außentemperaturen und stickiger Heizluft, müssen die Hände täglich eingecremt werden.

– Regelmäßiges Peeling

Nicht nur das Gesicht bedarf eines Hautpeelings, sondern auch die Hände. Das einfache Waschen mit speziellen Produkten aus Meersalz und Traubenkernöl reicht dabei völlig aus, denn es peelt, reinigt und pflegt zugleich.

– Geheimtipp: Kartoffeln

Kartoffeln enthalten Stärke, viele Vitamine und Mineralien. Sie versorgen die Haut optimal mit Feuchtigkeit und glätten Knitterflecken. Einfach die Hände beim Schälen mit der rohen Kartoffel oder Schale einreiben. Eine andere Variante wäre, gekochte Kartoffeln mit etwas Olivenöl zu einem Brei zu zerstampfen und wie eine Maske auf die Hände aufzutragen.

Anschließend die Hände mit Einweg- oder Baumwollhandschuhen bedecken und nach 20 Minuten mit kaltem Wasser abspülen.

Hilfe vom Schönheitschirurgen

Wenn die Hilfe einer Creme zu spät kommt, kann unseren Händen immer noch ein ärztlicher Eingriff helfen. Dieser muss nicht unbedingt groß sein. Es gibt drei Arten, die schnelle und schöne Resultaten erzielen. Durch Einsatz von Hyaluronsäure werden feine Fältchen befeuchtet und es bleibt für ungefähr ein halbes Jahr eine optisch pralle Haut zurück.

Bei der zweiten Variante soll die schlaffe Haut am Handrücken bekämpft werden. Dabei werden 20 ml Eigenblut abgenommen und zentrifugiert. Dadurch gewinnt man Blutplasma, das mit Hyaluronsäure vermischt wird.

Diese Lösung wird anschließend mit einer „Mesopistole“ in die Haut injiziert, die sofort mit der Regenerierung anfängt. Das Ergebnis soll ca. zwei Jahre halten. Die letzte Variante bekämpft Altersflecken. Diese werden mit einem Laser komplett weggebrannt.


SchoenheitUndSucht

Wenn die Schönheits – OP zur Sucht wird

Ohne Zweifel haben Schönheitsoperationen schon immer für die meisten Leute eine Erleichterung und Verbesserung bedeutet, denn unseren Körper nach eigenem Gutdünken zu modellieren ist grundsätzliche eine tolle Sache.

Niemand muss sich heute mehr mit einer schiefen oder platten Nase abfinden, abstehenden Ohren oder auch zu kleinen Brüsten, so dass eine Schönheitsoperation in vielen Bereichen eine Selbstverständlichkeit geworden ist, trotz Kritik von Seiten allzu konservativer und religiös gehemmter Gegner. Die halten den Körper für gottgegeben und schleichen immer noch um die alten Schriften aus primitiver Zeit wie die Katze um den Brei, doch haben diese Leute glücklicherweise heute noch wenig Einfluss. Eine Schönheits – OP ist völlig ok, möchte man meinen, doch wird es eben leider auch manchmal ganz schön übertrieben!

Im Kampf gegen Falten und das Alter ist sicher so manches Mittel recht, doch was nützt das Straffen und Liften wenn am Ende das Gesicht nur noch einer Maske gleicht?

Notwendigkeiten und Übertreibungen

Wer an einer Gaumenspalte leidet, die Brüste vergrößern oder auch das sich lichtende Haar auffüllen lassen möchte, hat dazu alle Berechtigung. Die Ästhetik des Körpers ist nicht nur individuell bestimmbar, sie ist heute bis zu einem gewissen Grad auch steuerbar und wer hier gerne zum Chirurgen geht, kann das natürlich tun. Allerdings kann das Ganze auch zur Sucht werden und die Schönheitsoperation gewissermaßen zur Droge, die gegen Entzugserscheinungen eingenommen werden muss. Was aber ist übertrieben, was Sucht? Es gibt dazu jede Menge Studien und neuerdings behauptet die Gehirnforschung sogar, jede Sucht sei ohnehin genetisch bedingt.

Ok, das können wir hier nicht diskutieren, doch bei der Schönheits – Op liegt die Sache bei näherer Betrachtung eigentlich klar ersichtlich auf dem Tisch: Wer kein Gesamtbild von sich im Kopf hat, der wird immer wieder nachbessern und verändern wollen, wobei der Körper hier nicht als Kunstwerk herhalten soll wie bei über die Gebühr tätowierten oder gepiercten Leuten! Deren Bestreben ist es als veränderte Persönlichkeit die Optik zum Ausdruck zu nutzen, während die Sucht nach Schönheitsoperationen eher ein Davonlaufen vor den eigentlichen Problemen ist.

Das Alter und seine Tücken

AlterUndTuecken

Wer sich liften lässt, der will keine Falten und Falten treten nun mal im Laufe der Jahre bei jedem Menschen auf. Eine Schönheits – OP ist also in den allermeisten Fällen eine Schlacht gegen den Alterungsprozess und der danach Süchtige meint schlichtweg, man müsse nur ausreichend genug Schlachten schlagen, um am Ende den Krieg zu gewinnen! Das ist natürlich Nonsens, denn wer sich zum Beispiel die (Gesichts) Maske von Silvio Berlusconi genauer anschaut, der kann viele verlorene Schlachten genau erkennen. Jeder neue Eingriff verspricht freilich zeitweilige Verbesserung und so bedeutet eine Sucht immer auch die Hoffnung auf genau diesen weiteren Kick. Das ist psychologisch ungemein spannend, wenn auch nicht sonderlich schön für die Betroffenen selbst, denn heute gilt wie vor tausenden Jahren immer noch der Spruch des Solon von Athen: „Nichts zu sehr!“ Wer es übertreibt, schlägt weder dem Alter ein Schnippchen noch verbessert die eigene Ausstrahlung. Im Gegenteil, gerade im Gesicht sind häufige Eingriffe, die mitunter nur kleinste Unregelmäßigkeiten verbessern sollen und die durch die aberwitzige, ständige Wiederholung die Haut, den Körper, die gesamte Erscheinung gründlich demolieren. Da lässt sich der Kampf gegen das Alter heute wirklich besser führen und Schönheitsoperationen sollten entweder dem künstlerischen Umbau des Körpers oder aber zur Abhilfe von Belastungen dienen. Wo diese enden und anfangen ist freilich eine Frage, die dann eben doch wieder jeder für sich entscheiden muss.


Pillen gegen Alter

Pillen gegen das Altern?

Es ist ein alter Traum, der im Grunde genommen seit den ersten Forschungen in der Pharmazie geträumt wird: Ach gebe es doch ein Kraut, eine Mixtur und heute eben eine Pille, die den verdammten Alterungsprozess aufhalten würde! Evan & Zager zufolge ist das zwar erst im Jahr 3535 der Fall, doch das dauert uns viel zu lange und so lohnt es sich, einen näheren Blick auf diese Entwicklungen zu werfen. Das Alter wird zwar in allen möglichen Geschichten und Begründungen als weise und so weiter gepriesen, aber vermeiden würden wir es doch alle gern, das ist klar. Doch wie soll das gehen? Was kann die Medizin schon anbieten und was ist ferne Zukunftsmusik?

Wir leben bereits viel länger!

Wenn wir uns mal die Lebenserwartung aus dem Jahre 1900 anschauen, dann wird klar: Wenn wir nicht so leben wie russische Männer, die haben nämlich im Schnitt eine Erwartung von rund 60 Jahren, dann werden wir heute allesamt viel älter als noch vor gerade einmal 100 Jahren! Dazu brauchte es nicht einfach nur Pillen, sondern vor allem erst einmal eine gründliche Ernährung, verschiedene medizinische Fortschritte und auch das Vermeiden von ständigen blutigen Konflikten hat viel zu unserer erhöhten Lebenserwartung in Europa beigetragen. Das macht man sich oft gar nicht bewußt und wir sind gar nicht so dumm, wenn wir diese Entwicklung auch noch lange nicht am Ende sehen! Der Herzschrittmacher beispielsweise lässt weltweit Millionen Menschen länger und besser leben, dazu kommt wirklich die eine oder andere Pille für die Blutverdünnung und noch vieles mehr. Wer heute an Krebs oder anderen schweren Erkrankungen leidet, der hat vielfach Chancen auf Heilung und die moderne Medizin ist deshalb immer auch dem Alter auf den Fersen. Unterschätzen wir diese Trends nicht! Doch natürlich ist das nicht genug, denn 10 oder 20 Jahre länger leben ist zwar schön, aber noch schöner wäre es eben, wenn wir all die Falten, Einschränkungen und Probleme des Älterwerdens vermeiden könnten.

Gesucht: Eine Pille gegen das Älterwerden!

Es gibt heute schon Präparate, die an bestimmte Botenstoffe adressieren und die bei Mäusen zumindest den Alterungsprozess verlangsamen. Das Problem mit solcher Medizin ist stets der lange Testlauf, den sie bis zu einer Zulassung erfordern und es ist oftmals so, dass nach jahrelanger Forschung die anfänglich positiven Anzeichen dann wieder zunichte gemacht werden. Unser genetisches Programm ist schlichtweg extrem kompliziert und wir können heute trotz Genmustern und dem Verständnis der Vererbungsprozesse noch längst nicht einfach so Gott spielen! Ob wir das dürfen oder nicht sei mal dahingestellt, doch erwarten wir natürlich aus dem Labor auch schon bald das eine oder andere wirklich hilfreiche Mittelchen. Bis jedoch die echte und hilfreiche Pille gegen das Altern auf dem Markt kommt, wird es noch etwas dauern und bis dato empfehlen sich Betätigungen, die auch bisher schon erfolgreich gewesen sind. Wer auf gesunde und abwechslungsreiche Kost setzt, viele Antioxidantien zu sich nimmt und gerade auch Sport treibt, der wird das Alter definitiv hinausschieben. Die Kosmetikindustrie ist heute schon so gut aufgestellt, dass man ohne großen Aufwand die Haut erstrahlen lassen kann und manchmal ist ja auch der eine oder andere kleine Eingriff durchaus eine Alternative. Bis die Pille gegen das Alter kommt, sollten wir also mit Disziplin und Umsicht unser Leben führen, alles Weitere liegt in der Hand der Wissenschaft.