Brustvergrößerung im Alter

In Deutschland liegt das Durchschnittsalter derer, die sich einer Schönheits-OP unterziehen, bei Männern wie bei Frauen bei 39 Jahren. 7,4% aller Patienten sind mittlerweile über 60. Forscher gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren deutlich steigern wird. Wer sich geistig und körperlich fit fühlt, zeigt das gerne, auch über sein Äußeres: Man kleidet sich wie die jüngeren Generationen und die Hobbies bestehen auch schon lange nicht mehr nur aus Handarbeiten oder Seniorentreffs. Selbst in Fitnessstudios mischen sich immer mehr vermeintlich ältere Menschen unter die Schwitzenden. Und nicht zuletzt in der Werbung zieren längst nicht mehr nur Supermodels die Poster und Pop-ups – mit 60 fängt das Leben an!

Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ermittelte, dass die meisten Eingriffe bei Frauen ab 60 die Lidstraffung, dass Hals-Stirn-Gesicht-Lifting und die Faltenunterspritzung sind. Wer sich jung fühlt, möchte auch jung aussehen. Und wer sieht nicht gerne (s)ein faltenfreies Gesicht im Spiegel? Welche Frau, egal welchen Alters, träumt nicht von der perfekten Brust? Auch wenn Eingriffe wie diese medizinisch unnötig sind, so steigern sie doch vor allem das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und die Selbstliebe. Jeder hat einen anderen Anspruch an sich selbst. Und die plastische Chirurgie ermöglicht es, sich formen zu lassen, wie es Mutter Natur nicht (mehr) mit einem vorgesehen hat.

Schönheitsoperationen werden nicht von den Krankenkassen übernommen, das heißt, die Patienten müssen die Kosten in der Regel selbst tragen. Bei Brustverkleinerungen kann es allerdings sein, dass die Kassen zumindest einen Teil der Kosten übernehmen.

Entscheidet man sich für einen Eingriff, sollte man sich in jedem Fall vorher ausführlich von einem Facharzt beraten lassen. Auch eine zweite Meinung sollte man in Betracht ziehen. Denn man muss sich vor Augen halten, dass eine Schönheits-OP immer auch eine Entscheidung fürs Leben ist! Solche Eingriffe sind in den seltensten Fällen spurlos rückgängig zu machen.

Über Eingriffe im Ausland gibt es geteilte Meinungen. Einige Patienten klagen über Pfusch, andere schwärmen von einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber auch hier gilt, dass man sich im Vorab unbedingt absichern sollte, indem man gründliche Recherchen zur Klinik der Wahl anstellt! An der eigenen Gesundheit sollte man weder zu viel Zeit noch zu viel Geld sparen!

Risiken eines Eingriffs im Alter

Eine Operation ist immer mit Risiken verbunden und Komplikationen können immer auftreten, egal wie alt der Patient oder die Patientin ist.
Beim Alter aber richtet man sich zunehmend nicht mehr nach Zahlen im Ausweis des Patienten, sondern nach seiner Vitalität und Physiologie. Einzig bei der Wundheilung müssen Patienten einsehen, dass diese mit steigendem Alter etwas länger dauert, was aber wiederum der Narbenheilung zuträglich sein kann. Das aufgrund hohen Alters vermehrt Wundheilungsstörungen auftreten können, gehört ins Reich der Mythen, Märchen und Legenden.

Mit dem entsprechenden Facharzt werden aber in einem Aufklärungsgespräch nach einer ausführlichen Anamnese die Gefahren durch Herz-/ Lungenerkrankungen, Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck und die Gefahren durch die Einnahme bestimmter Medikamente (beispielsweise blutgerinnungshemmende Mittel) abgeklärt – gesundheitliche Problematiken, die die Risiken eines Eingriff erhöhen können.
Aber auch die Wünsche und Vorstellungen der Patienten werden einbezogen: der Arzt erklärt, was realistisch umzusetzen ist und was nicht. Er wird auch ganz klar eine Empfehlung zu der Art der Implantate aussprechen, nachdem er mit seinem Patienten abgewogen hat, ob der Nutzen der OP überhaupt in einem Verhältnis zum Risiko des Eingriffs steht. Denn jede Operation belastet den Körper.
Erklärtes Ziel der plastischen Chirurgie ist es ja, nicht nur beste Ergebnisse zu zeitigen, und diese auch möglichst lange aufrecht zu erhalten, sondern dabei auch minimal invasiv zu verfahren, um den Patienten zu schonen.

Wieso eine Brust-OP im Alter?

Ältere Frauen wünschen sich oft eine Brustverkleinerung. Infolge des Stillens hängt die Brust meistens, wenn das Bindegewebe wieder erschlafft. Hormonell bedingt kann die Brust aber auch noch mal wachsen. Hieraus folgen nicht selten Rückenschmerzen, Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich und psychische Belastungen.

Solche körperlichen Einschränkungen werden nicht gerne hingenommen. Und der Blick in den Spiegel oder das Starren von anderen führt eher zu Schamgefühlen als zu Selbstzufriedenheit.

Frauen geht es um eine Brust, die zu ihren Körpern passt und weniger darum, um jeden Preis einen Atombusen zu haben. Begleiterscheinungen des Alters bleiben nicht aus, müssen aber heutzutage auch nicht mehr um jeden Preis hingenommen werden. Viele nehmen das Risiko und die Schmerzen in Kauf, wenn sie sich hinterher nur wohler in ihrem Körper fühlen können. Auch wenn man mit Sport und gesunder Ernährung vieles erreichen kann – alles geht eben nicht.

Ein weiterer Grund, sich die Brust im Alter operieren zu lassen, ist der, die im jungen Alter eingesetzten Implantate erneuern zu lassen. Vor etwa 20 Jahren erfuhren Brust-OPs auch in Deutschland einen Aufschwung und erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings entsprechen die damals eingesetzten Implantate nicht mehr den heutigen Standards. In manchen Fällen haben diese die Brust im Nachhinein verformt oder sich sogar als gesundheitsgefährdend erwiesen! Infolgedessen lassen sich nun viele Frauen die Implantate wieder entnehmen oder einfach auswechseln.

Wenn man sich im Alter die Brust vergrößern lassen will, muss man bedenken, dass mit den Jahren die Elastizität der Haut nachlässt. Daher reicht es oft nicht aus, sich nur Implantate einsetzen zu lassen. Hinterher muss oft auch die Haut gestrafft werden, um den gewünschten Busen zu erhalten.


Zwei Fliegen mit einer Klappe: Brustanpassung mit Eigenfett

Sind meine Brüste zu klein? Sind meine Brüste gleich groß? Müssen die wirklich so hängen? Sicherlich hat jede Frau schon mal über eine Brustanpassung nachgedacht, denn die Brust ist für das Körpergefühl einer jeden Frau zentral: In jedem Fall müsse es deshalb natürlich aussehen. Und am liebsten alles ohne Silikon. Und wenn die Fettpölsterchen an den Hüften auch noch verschwinden würden, dann wäre alles perfekt! Aber das wären bestimmt zu viele Wünsche auf einmal. Aber wären sie das wirklich?

Die Brustanpassung mit Eigenfett schlägt diese zwei Fliegen mit einer Klappe: sie ist eine ökonomische und beliebte Alternative zu Silikon-Implantaten: überschüssiges Fett wird abgesaugt und einfach unter die Brust gespritzt. So werden unliebsame Problemzonen minimiert und gleichzeitig die Brust auf eine natürliche Weise vergrößert. Und das schon seit den 1990er Jahren! Denn seitdem gibt es einheitliche Richtlinien für Brustanpassungen mit Eigenfett.
Eine Vergrößerung der Brust mit Eigenfett ist also für all jene Frauen sinnvoll, die zwar von Mutter Natur alles mitbekommen haben, aber mit ihrer Verteilung nicht ganz so zufrieden sind.

Wie läuft eine Eigenfetttransplantation ab?

Die Eigenfett-Methode nutzt die bereits natürlich vorhandenen Hohlräume hinter der Brustdrüse und die im Unterhautfettgewebe. Diese erweisen sich als besonders gut geeignet. Denn die Fettlösung, die dort injiziert wird, bildet bereits nach kurzer Zeit Blutgefäße aus und wächst fest in das vorhandene Fettgewebe ein.

Zunächst werden die Stellen mit einem Filzstift markiert, aus denen später Gewebe entnommen werden soll. Dann wird unter Vollnarkose schonend mit wasserstrahlassistierter Liposuktion (WAL) körpereigenes Fettgewebe herausgespült, gefiltert und in einem sterilen Behälter aufgefangen. Studien haben gezeigt, dass so die meisten Zellen intakt bleiben. Danach wird dieses Fettgewebe extrahiert und in kleine Spritzen aufgezogen. In einem letzten Schritt wird das Fett dann transplantiert, indem es den Brustdrüsen, manchmal aber auch den Brustmuskeln unterspritzt wird: Mit dünnen Kanülen wird es gleichmäßig im Brustgewebe verteilt. Dabei hängt der Erfolg der Operation, die etwa ein bis drei Stunden dauert, davon ab, ob die Fettzellen die Transplantation überleben. Und das Überleben der Zellen wiederum davon, ob sie mit Blut versorgt werden.

Das so ″recycelte″ Eigenfett aus den Problemzonen vergrößert den Busen und verbessert gleichzeitig die Elastizität und Textur der Haut. Ähnlich wie Knochenmark enthält nämlich Fettgewebe sogenannte Adulte Stammzellen. Das sind undifferenzierte Zellen, die sterbende Zellen auffüllen und geschädigtes Gewebe regenerieren.

Dennoch wachsen die injizierten Fettzellen nicht hundertprozentig ein, sodass im ersten Jahr mit einem geringen Abbau des gespritzten Gewebes zu rechnen ist. Dieser Gewebeabbau kann minimiert werden, indem auf das Rauchen verzichtet wird. Denn für das Einheilen der Fettzellen ist in jedem Fall eine gute Durchblutung nötig. Eine Woche vor und drei Wochen nach der Operation sollte deshalb nicht geraucht werden, denn Nikotin stört die Durchblutung des Gewebes. Das gilt also nicht nur für das Rauchen, sondern auch für Nikotin-Pflaster, -Sprays und -Kaugummis.

Welches Ergebnis darf erwartet werden?

Ein optimales Ergebnis wird erreicht, wenn sich vor der Operation ein Gewicht einstellt, das auch realistisch gehalten werden kann. Je näher die Patientin vor der Operation an ihrem realistischen Normalgewicht liegt, desto zufriedener wird sie mit dem Ergebnis sein. Weil auch das transplantierte Fettgewebe zu- und abnehmen kann, ist es bei der Eigenfetttransplantation besonders wichtig, große Gewichtschwankungen nach der Operation zu vermeiden.

Im Vergleich zu Methoden, die Silikon-Implantate verwenden, kann man hier also statt nach 6 bis 8 Wochen erst nach etwa 12 Monaten von einem Endergebnis sprechen. In jedem Fall aber ist Duschen schon nach einem Tag wieder möglich, gesellschaftsfähig ist man schon nach drei bis fünf Tagen und wieder arbeitsfähig nach ein bis zwei Wochen. Die feinen Fäden werden nach etwa einer Woche gezogen und es bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Auch stärkere Schmerzen sind nicht zu erwarten. Nur ein Spezial-BH und eine Kompressionshose sollten für sechs Wochen getragen werden.
Sofern die Voraussetzung erfüllt ist, dass entsprechend körpereigenes Fettgewebe vorhanden ist, kann pro Sitzung um etwa ein halbes Körbchen vergrößert werden. Diese Methode der Brustanpassung ist also besonders für diejenigen Frauen geeignet, die eine maßvolle Volumenzunahme der Brust wünschen. Nach solchen Eigenfetttransplantationen können ohne weiteres, Mammographien im Rahmen der routinemäßigen Krebsvorsorge durchgeführt werden.

Auch wenn diese Methode also für schlanke und sehr schlanke Frauen ungeeignet ist, muss das nicht bedeuten, dass sie auf eine Brustanpassung von vornherein verzichten müssen. Die bereits erwähnten Varianten, die Silikon- oder auch Kochsalzlösungs-Implantate verwenden, können eine sinnvolle Alternative sein. Denn jede Brustanpassung ist ein ganz individueller Eingriff, der eng in Verbindung mit den jeweiligen körperlichen Voraussetzungen steht.

Wenn man schon etwas älter ist und sich für diese Art des Eingriffs entscheidet, sollte man bedenken, dass mit zunehmendem Alter die Haut an Elastizität verliert und dass das Bindegewebe erschlafft. Deshalb kann nach der Fettabsaugung unter Umständen noch eine Hautstraffung in den einstigen Problemzonen nötig sein.

Kosten einer Eigenfetttransplantation

Eine Eigenfetttransplantation kostet etwas mehr als der Brustaufbau mit einem Silikonimplantat, denn im Vorab ist eine Fettabsaugung notwendig. Die Kosten variieren deshalb und richten sich danach, aus wie vielen Zonen Gewebe entnommen wird. Deshalb ist eine pauschale Kostenaufstellung nicht möglich.

Mit mindestens 7.000 Euro aber muss man rechnen, soll der Eingriff in seriösen Kliniken von anerkannten Spezialisten durchgeführt werden. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden diese Fachärzte unverbindlich die jeweils individuelle Situation berücksichtigen, aus dem auch immer ein Kostenvoranschlag hervorgeht.


Schönheit auch im Schritt – die Designer-Genitalien

Schönheitsoperationen werden immer beliebter. Praktisch kein Bereich des Körpers bleibt mehr von ihnen verschont. Auch die weiblichen Genitalien werden immer mehr unter die Lupe genommen und verändert, wie man es sich kaum mehr vorstellen kann. Patientinnen haben sehr oft jedoch komplett falsche Erwartungen an die OP und bedenken die möglichen Folgen kaum. Die „Verschönerung“ der weiblichen Genitalien durch die Chirurgie wird heute auch FGCS (Female Genital Cosmetic Surgery) genannt. Dabei geht es kurz gesagt darum, die perfekte Vagina bzw. eine Designervagina zu erstellen. Auch die Medien berichten immer mehr über dieses delikate Thema. Intimchirurgie liegt also voll im Trend, doch was darf man sich dabei tatsächlich erwarten und mit welchen Risiken und Nebenwirkungen muss man rechnen?

Neuer Trend

Kosmetische Operationen im Intimbereich haben sich in den letzten Jahren stets weiterentwickelt und erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Viele Frauen sind heute beispielsweise mit dem Aussehen ihrer Schamlippen unzufrieden und sehnen sich nach einer Veränderung. Sehr oft kommt es nach einer Geburt durch eine Veränderung des Intimbereichs. Doch nicht nur Frauen, sondern auch immer mehr Männer sind mit ihrem Penis nicht zufrieden und würden gerne die eine oder andere Sache verändern. Meist schämen sich Betroffene und haben somit kein erfülltes Sexleben. Manchmal kommen auch Schmerzen hinzu, wodurch die Lebensqualität ebenfalls sinkt.

Was genau ist Intimchirurgie eigentlich?

Bei dieser Art der Chirurgie handelt es sich um einen Oberbegriff unterschiedlicher Operationen, die sich auf den Intimbereich beziehen.

Vor allem nach einer Geburt kann es passieren, dass sich dieser Bereich der Frau nicht immer so zurückbildet, wie man es sich erhofft. Doch auch Männer haben immer wieder Probleme mit dem Aussehen oder der Größe ihres besten Stückes. In einigen Fällen kann es sich dabei sogar um einen sogenannten Mikropenis handeln. Durch eine Operation können die Patienten wieder ein besseres Körpergefühl und somit auch Lebensgefühl bekommen. Zu den Korrekturen gehören beispielsweise die Vergrößerung oder Verdickung des Penis oder die Verkleinerung oder Vergrößerung der Schamlippen.

Auch wenn nicht alle Menschen die Wünsche der Patienten nachvollziehen können, ist es in der Tat so, dass sehr viele Menschen unter ihren Problemzonen leiden. Davon ist auch die Intimzone nicht ausgeschlossen. Dennoch sollte man jedoch bedenken, dass es sich bei den Operationen nach wie vor um Eingriffe handelt, die auch Risiken mit sich bringen.

Für wen eignet sich solch ein Eingriff?

Ein Eingriff im Intimbereich kommt für alle Patienten infrage, die sich wegen einer Deformierung oder der Größe ihrer Geschlechtsorgane unsicher und unwohl fühlen. Für viele Männer ist vor allem die Größe ihres Penis ein sehr heikles Thema. Doch auch Frauen schämen sich immer wieder, wenn ihre Schamlippen von der sogenannten Norm abweichen. Nicht nur das Aussehen kann jedoch ein Grund für den Eingriff sein. Auch können spezielle Deformierungen Schmerzen oder ein unerfülltes Sexleben mit sich bringen. Auch in diesem Fall ist der Eingriff geeignet. Wer sich für die Operation entscheidet, sollte sich natürlich in einer guten gesundheitlichen Verfassung befinden. Chirurgen nehmen die Eingriffe außerdem nur bei Patienten vor, die das 18. Lebensjahr bereits abgeschlossen haben. Minderjährige werden nur in seltenen Fällen operiert. Zudem brauchen sie eine
Einverständniserklärung von ihren Erziehungsberechtigten. Die Operation ergibt jedoch erst dann wirklich Sinn, wenn die Person bereits ausgewachsen ist.

Welche Korrekturen gibt es?

Bei Intim-Operationen gibt es unterschiedliche Arten. Unterschiedliche Probleme werden durch die Eingriffe behoben, wie beispielsweise:

Die Schamlippenkorrektur

Diese Korrektur kann zahlreiche Gründe haben. Einige Frauen haben stark asymmetrische oder stark vergrößerte Schamlippen. Doch auch nach einer Geburt oder mit dem Alter können sich Veränderungen zeigen. Mögliche Folgen sind Haarweginfektionen und Schmerzen. Das überschüssige Gewebe wird in diesem Fall entfernt und eine Asymmetrie ausgeglichen. Meist geschieht dies durch ein Laserskalpell. Wer sich seine äußeren Schamlippen vergrößern lassen möchte, kann dies auch durch eine Eigenfettunterspritzung tun.

Die Vaginalstraffung

Nach einer Geburt kann es passieren, dass sich die Vagina nicht mehr ganz zurückbildet. In diesem Fall bleibt sie geweitet. Nicht nur das Liebesleben kann diese Tatsache beeinflussen, sondern auch eine Belastungsinkontinenz erzeugen. Viele Patientinnen fühlen sich dann in ihrem Alltag eingeschränkt. Durch eine Vaginalstraffung kann nicht nur die Optik, sondern auch die Folgen der geweiteten Vagina beseitigt werden.

Die Penisverkrümmung

Meist ist dieses Problem bereits angeboren. Betroffene haben oftmals mit Erektionsstörungen zu kämpfen oder erleben Schmerzen beim Sex. Bei einer Penisverkrümmung wird die längere Seite des Penis verkürzt und der Penis dadurch begradigt.

Die Penisvergrößerung

Wer mit der Größe seines Gliedes unzufrieden ist, kann dieses Problem heute ebenfalls chirurgisch beheben. So lässt sich der Penis durch den Eingriff sowohl verlängern als auch verdicken.

Die Risiken

Jeder Eingriff und jede Operation bringt auch gewisse Risiken mit sich. So kann es nach der OP zu Schwellungen kommen, die mehrere Monate andauern können. Auch Wundheilungsstörungen, blaue Flecken und Entzündungen können Nebenwirkungen sein. Ebenso kann es zu einem Sensibilitätsverlust und Nachblutungen kommen. Nachsorgeuntersuchungen sind daher sehr wichtig!

Fazit

Wer sich für einen Eingriff im Intimbereich entscheidet, sollte in jedem Fall auf den richtigen Arzt setzen. Wichtig ist vor allem die Nachsorge und das richtige Verhalten nach der OP. Unterschiedliche Probleme können durch die Eingriffe gelöst werden. Nicht nur Frauen, sondern auch viele Männer entscheiden sich heute für diese Art der Schönheitsoperation.


Risiken einer Po-OP

Viele Männer und Frauen sind mit ihrer Po-Form unzufrieden. Eine Möglichkeit etwas dagegen zu tun ist eine Po-Vergrößerung. Hierbei werden Implantate in das Gesäß eingebracht, um flache Gesäßformen zu korrigieren. In Brasilen ist diese Art der plastischen Chirurgie bereits beliebter als eine Brust-Operation. Allerdings sind diese Eingriffe meist kostspielig und mit einem hohen Risiko behaftet.

Die gängigste Variante, um den Hintern in die gewünschte Form zu bringen, ist die Auffüllung mit Eigenfett. Hierfür entnimmt der Arzt als erstes Fett, beispielsweise aus der Oberschenkelaußenseite. Diese wird in winzige Zellverbände zerlegt und anschließend in das Gesäß injiziert.

Dieser Eingriff hört sich zwar einfach an, ist aber dennoch keine Kleinigkeit. Diese Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und bedarf mehrerer Stunden. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel Schwellungen, Spannungsschmerzen, Blutergüsse, Ölzysten und Infektionen bis hin zu Fettembolie. Vor allem treten Schmerzen dort auf, wo das Fett entnommen wurde. Eine so aufwendige Behandlung hat natürlich auch einen dementsprechenden Preis. Die Eigenfettbehandlung wird, je nach Aufwand, ab einem Preis von 3500 Euro angeboten.

Gründe für eine Po-OP

Durch eine derartige Operation kann die Ausstrahlung positiv verändert werden und die Körperproportionen in Harmonie gebracht werden. Diese Po-Vergrößerung steht hierbei sowohl Frauen als auch Männern zur Verfügung. Für beide Geschlechter ist das Aussehen eng mit dem Wohlfühlen verbunden und somit erfüllen sich immer mehr Menschen den Wunsch nach einer schöneren Po-Form.

Die Gründe für diese Operation sind meist sehr persönlich und die Entscheidung für diesen Eingriff sollte sowohl vom Patienten als auch vom plastischen Chirurgen, basierend auf den persönlichen Bedürfnissen, Wünschen und Vorstellungen getroffen werden.

Beratung und Untersuchung

Ein erstes Beratungsgespräch mit dem plastischen Chirurgen ist unvermeidbar, hier wird sowohl ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten aufgebaut und man kann auf die speziellen Wünsche und Vorstellungen eingehen.

Ein guter Chirurg nimmt sich viel Zeit mit der gemeinsamen Auswahl der Inlays, auch vor dem Spiegel. So kann anschließend schnell gearbeitet werden, kurze OP-Zeiten minimieren das Narkose- und Infektionsrisiko. Zudem verringert sich die postoperative Erholungszeit auf ein Minimum, so kann der Patient schnell wieder seinen gewohnten Alltag zurückgehen.

Mögliche Risiken und Komplikationen

Man sollte mit dem Chirurgen im Vorhinein abklären, ob man eine Gewichtsreduktion plant, denn dadurch verändert sich die Po-Form und beeinflusst so das operative Ergebnis. Allergien und Gerinnungsstörungen sollten auch unbedingt angegeben werden. Denn so können etwaige Voruntersuchungen veranlasst werden.

Die Auswahl des Operateurs, des Operationsverfahrens und der Implantate gewährleistet zudem eine Reduzierung der möglichen Komplikationen. Aber wie bei jeder anderen Operation herrscht immer ein Restrisiko. Solche Komplikationen erfordern anschließend eine kompetente Therapie durch den plastischen Chirurgen. In ganz seltenen Fällen ist es notwendig, das Implantat für kurze Zeit zu entfernen.

Silikonimplantate unterliegen auch einer Materialermüdung, dies kann zu Defekten an der Hülle des Implantates führen. Schwere Unfälle können sogar das Implantat zerstören, dann kann es passieren, dass Füllmaterial mit dem Gewebe in Kontakt kommt. Kochsalzlösungen werden hierbei komplett vom Körper resorbiert, Silikon kann zu Fremdkörperreaktionen führen, nach Jahren kann daraus ein Silikonom entstehen. In der heutigen Zeit ist es allerdings, dank der modernen nicht-invasiven Untersuchungsmethoden, ziemlich einfach die Unversehrtheit oder eine Beschädigung des Implantates festzustellen. Sollte man sich für Implantate bekannter Firmen entscheiden, dann wird eine Produktgarantie gewährleistet und die Implantate können in sämtlichen Ländern nachbestellt und ausgetauscht werden.