B-Lite Implantate sind leichte Brustimplantate für Brustvergrößerungen

B-Lite Implantate – Die leichtere Version der herkömmlichen Brustimplantate

Was ist eine Brustvergrößerung mit B-Lite Implantaten?

Viele Frauen haben Probleme damit, sich mit ihrem Körper so abzufinden, wie er ist. Nicht selten tritt es auf, dass gerade junge Frauen an ihren Brüsten permanent etwas zu meckern haben und nicht zufrieden mit ihnen sind – sei es wegen ihrer Größe oder wegen ihrer Form. Die Schönheitschirurgie hat sich dies schon vor mehreren Jahren zur Geschäftsidee entwickelt und bietet somit erfolgreiche Brustoperationen an. Doch da viele Implantate aus einem schweren Silikon bestehen, übertragen sie eine hohe Last auf den Körper. Durch neuste und modernste Entwicklungen ist es der Medizin jedoch gelungen, leichtere Implantate herzustellen – B- Lite Implantate.

Wie läuft eine Brustvergrößerung mit B-Lite Implantaten ab?

Die B-Lite Implantate werden genauso eingesetzt, wie herkömmliche Brustimplantate. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Methoden, wie die Implantate in den Körper gesetzt werden. Die Wahl der Methode ist dabei abhängig vom Körperbau der Frau und von ihren Wünschen. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert in der Regel etwa zwischen ein und zwei Stunden. Die geeignete Form und Größe der Implantate werden vor dem Eingriff ermittelt, um Komplikationen, die sonst während der Operation anfallen könnten, aus dem Weg zu gehen. Um nach dem Eingriff ein Verrutschen der Implantate zu verhindern, wird der Bereich mit Watte und elastischen Binden fixiert. Sport und andere Aktivitäten sollten bis zu vier Wochen nach der Operation gemieden werden, um einen erfolgreichen Heilungsprozess zu garantieren. Auch ist es notwendig, dass bis zu sechs Wochen nach der Operation, ein Stützgurt getragen wird. Ein Stütz-BH wird meist bis zu drei Monate nach der Operation empfohlen.

Vorteile von B-Lite Implantaten

Eine Vergrößerung der Brust hat meist nur einen ästhetischen Hintergrund. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, sich Vollbrustimplantate einsetzen zu lassen, die dann meist bei einer Geschlechtsumwandlung oder nach einer Krebsdiagnose eingesetzt werden. Die Vorteile von B-Lite Implantaten gegenüber herkömmlichen Implantaten sind enorm. Nicht nur eine 30%ige Gewichtseinsparung sprechen für diese Implantate, sondern auch verhindern sie das Absinken der Brust, sie verhindern einen Schmerz, der durch das Gewicht der anderen Implantate entsteht und sie bieten ein natürlicheres Tragegefühl.

B-Lite Implantate sind die neuen beliebten Alternativen zu herkömmlichen Varianten

Welche Risiken hat das Einsetzen von B-Lite Implantaten?

Dadurch, dass es sich bei einer Vergrößerung der Brust um einen operativen Einsatz handelt, bestehen die üblichen Risiken, die mit einer Operation oder einem chirurgischen Eingriff verbunden sind. Wenn das Material der Implantate jedoch von einer schlechten Qualität ist, kann es sein, dass Risse im Material entstehen und die Substanzen somit in den Blutkreislauf gelangen können. Dies kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden führen. Generell können alle Nebenwirkungen und Komplikationen entstehen, die auch bei herkömmlichen Implantaten vorkommen. Schwellungen, Blutergüsse und ein Taubheitsgefühl in den Brüsten können nach der Operation auftreten und sind meist völlig normal. Auch hängen die Risiken damit zusammen, welches Gewicht das einzusetzende Implantat hat und somit können die Risiken minimiert werden, wenn es sich um ein kleineres und leichteres Implantat handelt.

Wer übernimmt die Kosten bei solch einem Eingriff?

Bei einer Brustvergrößerung handelt es sich in der Regel nur um einen kosmetischen Eingriff. Es bestehen also keine gesundheitlichen Risiken, wenn dieser Eingriff nicht vollzogen wird. Somit gibt es auch keinen Grund, dass die Krankenkasse für solch eine Operation die anfallenden Kosten übernimmt. Einen Eingriff mit B-Lite Implantaten sollte man sich auch gut überlegen, da die Kosten, die mit diesem Eingriff verbunden sind, sich auf ungefähr 10.000€ belaufen. Was jedoch die Lebensdauer und den Erhalt der B-Lite Implantate angeht, wird der Preis wieder gerechtfertigt. Durch das Einsetzen von B-Lite Implantaten wird das Absinken der Brust minimiert. Dies tritt häufig bei normalen Implantaten auf und somit fallen erneute Kosten für eine Auffrischung an.

Fazit

Eine Brustvergrößerung bedeutet für viele Frauen ein neues Lebensgefühl. Sie fühlen sich dadurch ein Stück weit wohler in ihrer Haut und strahlen mehr Selbstbewusstsein aus. Dennoch sollte sich jeder, der sich für eine Vergrößerung der Brüste entscheidet, sich den gesundheitlichen Risiken bewusst sein und diese Entscheidung auch nur treffen, wenn genügend Kapital zur Verfügung steht, um den Eingriff finanzieren zu können. Auch ist es sehr empfehlenswert, sich einen Spezialisten für dieses Gebiet zu suchen, um mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu verringern oder gar zu vermeiden. Und für wen B-Lite Implantate nichts sind, für den ist vielleicht die Brustanpassung mit Eigenfett eine Möglichkeit.


Die Behandlung eines Überbisses ist für viele Betroffenen eine Erleichterung

Ein schönes Lächeln dank Überbissbehandlung

Was ist ein Überbiss?

Ein Überbiss ist für die meisten Menschen, die davon betroffen sind, eine schwere Last. Dadurch, dass dieses Merkmal sich direkt im Gesicht befindet, ist es für viele Menschen nicht einfach, sich ihre eigene Schönheit einzugestehen. Um einen Überbiss handelt es sich dann, wenn der Oberkiefer über dem Unterkiefer aufliegt und nicht bündig mit ihm abschließt. Ein Überbiss kann vererbt werden oder entsteht, wenn im Kindesalter zu lange am Daumen gelutscht wurde. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich der Kiefer bis zum dritten Lebensjahr normalisiert und eine Behandlung somit nicht notwendig ist. Um jedoch eine Fehlstellung des Kiefers zu korrigieren gibt es die Möglichkeit, den Überbiss durch das Einsetzen einer Zahnspange wieder zu behandeln.

Die Behandlung eines Überbisses

Ein Überbiss kann sowohl im Kindesalter, als auch im Erwachsenenalter behandelt werden. Wenn jedoch der Überbiss bedingt ist durch eine Fehlstellung des Kiefers und nicht durch die Zähne, kann hier auch ein operativer Eingriff notwendig sein. Ist die Stellung der Zähne jedoch die Hauptursache für einen Überbiss, wird hier meist mit einer Überbiss-Zahnspange gearbeitet. Diese dient dazu, dass sie das Wachstum des Unterkiefers fördert und somit die Fehlstellung ausgeglichen werden kann. Es gibt die Möglichkeit einer herausnehmbaren Zahnspange oder aber auch einer festen Zahnspange. Jedoch wird im Erwachsenenalter meist direkt auf die kieferchirurgische Methode zurückgegriffen und ein operativer Eingriff vollzogen, da hier das Kieferwachstum schon vollständig abgeschlossen ist und es dadurch kaum mehr möglich ist, nur durch eine Zahnspange, die Fehlstellung zu korrigieren.

Das Ergebnis der Behandlung

Gerade das äußerliche Erscheinungsbild leidet sehr unter der Fehlstellung des Kiefers. Viele Menschen haben dadurch kein Selbstbewusstsein und fühlen sich in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Auch kann es sein, dass chronische Schmerzen durch die Fehlstellung entstehen können und durch eine effektive Behandlung eliminiert werden. Nicht selten sind somit Kopfschmerzen, nächtliches Knirschen mit den Zähnen, was den Kopfschmerz bedingt und Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Durch die richtige Stellung der Zähne und des Kiefers werden somit nicht nur psychische Beschwerden gemildert, sondern tragen die Behandlungen auch effektiv zu einem gesunden Mundraum bei.

Schöne gerade Zähne sind das Ziel einer Überbissbehandlung

Welche Risiken birgt die Behandlung eines Überbisses?

Risiken und Nebenwirkungen, die durch eine Behandlung des Überbisses entstehen, gibt es selten. Eher entstehen Risiken, wenn die Fehlstellung nicht behandelt wird. Hängt jedoch ein operativer Eingriff an der Behandlung, dann gibt es die üblichen Risiken und Nebenwirkungen, die eine Operation bzw. eine Narkose mit sich bringen. Nicht selten sind Nachblutungen oder Entzündungen durch das Eintreten von Bakterien. Typische Nachteile, die eine Zahnspange hat, sind hier jedoch auch vorhanden. In den ersten Tagen, nach dem die Spange eingesetzt wurde, entsteht ein Spannungs- und Druckgefühl im Mundraum, da die Zähne in die richtige Position geschoben werden müssen. Auch kann es sein, dass in den ersten Tagen kaum feste Nahrung zu sich genommen werden kann und das Sprechen in manchen Situationen etwas schwerer fallen kann, bis man sich an die Spange gewöhnt hat.

Wer übernimmt die Kosten bei solch einem Eingriff?

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten in der Regel nur, wenn das Kind noch minderjährig ist oder es sich um einen medizinischen Notfall handelt. Wenn es sich jedoch um eine extreme Fehlstellung handelt, die einen medizinischen Eingriff erforderlich macht, wird ein Teil der anfallenden Kosten von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten, die bei einer solchen Behandlung anfallen, sind nicht gerade wenig und es handelt sich dadurch um mehrere tausend Euro. Daher können Kosten entstehen von 2.000 bis zu 7.000€. Dadurch ist es sehr empfehlenswert eine solche Behandlung bereits im Kindesalter, vor Eintritt des 18. Lebensjahres, zu beginnen, um den anfallenden Kosten aus dem Weg zu gehen.

Fazit

Eine Überbissbehandlung empfiehlt sich in jedem Fall. Nicht nur bringt ein solcher Eingriff ästhetische Vorteile mit sich, sondern auch diverse wichtige gesundheitliche Faktoren. Es ist daher äußerst wichtig, um eventuelle Folgeschäden zu vermeiden, dass die Fehlstellung so früh wie möglich behandelt wird. Dadurch, dass die Kosten jedoch meistens nicht von der Krankenkasse übernommen werden, empfiehlt es sich, die Behandlung bereits im Kindesalter zu beginnen, da die Kosten bis zum 18. Lebensjahr von der Krankenkasse gezahlt werden.


Nach einer Schwangerschaft kann das Bedürfnis nach einer Vaginalstraffung groß sein

Untenrum glücklich – Vaginalstraffung nach der Schwangerschaft

Was ist eine Vaginalstraffung?

Immer mehr Frauen denken darüber nach, ihre Vagina verjüngen oder straffen zu lassen. Gerade nach einer Entbindung fühlen sich die Frauen nicht mehr so wohl, wie vorher. Da nach einer Geburt meist die Vagina und die Schamlippen überdehnt werden und sich nur zum Teil wieder zurückbilden, vermissen die Frauen oft danach ihre alte Lebensqualität. Auch können eine geschwächte Muskulatur und überdehntes Gewebe zu Harninkontinenz und sexueller Unbefriedigung führen. Oft auch finden sich die Frauen im Intimbereich, entweder nach einer Geburt oder von vorneherein, nicht attraktiv genug. Nicht selten kommt es vor, dass Frauen ein bestimmtes Erscheinungsbild im Kopf haben, wie die ideale Vagina aussehen soll und möchten, dass ihr Intimbereich die gleiche Form annimmt.

Die Vorgehensweise

Der Eingriff geschieht unter einem stationären Klinikaufenthalt. Die Patientinnen bleiben in der Regel für zwei Tage in der Klinik. Der Eingriff selbst dauert in etwa zwei Stunden und kann unter einer lokalen Anästhesie durchgeführt werden. Jedoch auch die Form der Vollnarkose ist möglich. Die Verengung wird vollzogen, in dem überschüssiges Gewebe entfernt wird. Die Beckenbodenmuskulatur und das umliegende Stützgewebe werden dadurch unter Spannung gesetzt. Somit verengt sich die Vagina und der Scheideneingang. Eine zusätzliche Unterpolsterung der Wände der Vagina sorgen für eine zusätzliche Verengung. Hierfür wird körpereignes Fett aus anderen Körperstellen entnommen und in diese Region injiziert. Um einen gelungen Heilungsprozess zu erhalten ist es wichtig, dass die Vagina in der ersten Zeit nach der Operation nur minimal belastet wird. Sex und Sport dürfen erst wieder nach sechs Wochen vollzogen werden. Auch sollten, während der Regelblutung, in den ersten sechs Wochen auf Tampons verzichtet werden.

Die Vorteile

Eine Verengung der Vagina kann für viele Frauen, die diesen Bereich als Problemzone ihres Körpers sehen, viele verschiedene Vorteile mit sich bringen. Nicht nur spielt häufig die Ästhetik eine große Rolle, sondern auch tatsächlich das Empfinden von sexueller Lust und Befriedigung. Durch die schlaffe Muskulatur und das ausgedehnte Gewebe, können die Frauen ihre Intimzone nicht allzu sehr unter Kontrolle bringen, was jedoch beim Geschlechtsverkehr enorm wichtig ist. Durch die Verengung wird somit das schlaffe Gewebe entfernt und wieder gestrafft und somit hat die Frau wieder mehr Gefühl und kann die Muskeln gezielt beanspruchen und steuern. Dadurch steigert sich nicht nur das sexuelle Lustempfinden wieder, sondern auch das geistige Wohlbefinden der Frau und verbessert dadurch die Lebensqualität enorm.

Eine Vaginastraffung kann das Selbstbewusstsein und die Befriedigung vieler Frauen verbessern.

Welche Risiken können auftreten?

Neben einer solchen operativen Maßnahme stehen natürlich auch die Risiken, die eine Operation mit sich bringt. Schwellungen, Wundheilungsstörungen oder Entzündungen können somit auftreten und den Heilungsprozess verlangsamen. Auch kann es sein, dass während des Eingriffs bestimmte Nerven verletzt werden, die dann zur einer Desensibilisierung des Intimbereichs führen. Diese Nebenwirkungen treten jedoch nur in den seltensten Fällen auf. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, sich einen Arzt zu suchen, der auf diesem Gebiet ein Spezialist ist und Sie somit über mögliche Risiken und Nebenwirkungen korrekt aufklären kann. Auch kann es sein, dass die Vaginalstraffung nicht so effektiv ist, da jeder Körper anders ist und sich das Gewebe individuell verhält.

Was kostet eine Vaginalstraffung?

Die Kosten für einen solchen Eingriff sind nicht gerade gering und deshalb sollte man sich dessen voll bewusst sein. In der Regel kostet eine Vaginalstraffung zwischen 1.500 und 4.000€. Die Höhe der Kosten ist immer davon abhängig, welche Wünsche die Patientin hat. Während die eine Vaginalstraffung ohne die Unterpolsterung von Eigenfett günstiger ist, ist der Eingriff, in den mit Eigenfett gearbeitet wird, deutlich teurer, da hier mehr Zeit und Arbeit aufgewendet werden müssen. Auch gibt es hier meist nicht die Möglichkeit, dass ein Teil der Kosten oder die gesamten Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Da es sich hierbei nicht um eine medizinische Notwendigkeit handelt, muss die Patientin selbst für die Kosten aufkommen.

Fazit

Eine Straffung der Vagina kann für viele Frauen die sexuelle Lust und Befriedigung wieder ins Leben zurück bringen und somit die Lebensqualität steigern. Gerade nach einer Geburt sind viele Frauen in einer verzweifelnden Lage, wenn es um ihren Intimbereich geht. Um gerade diesen Frauen wieder ein Stück mehr Wohlbefinden wieder zurück zu geben, gibt es die Möglichkeit, die Vagina straffen zu lassen. Jedoch sollten sich die Patienten bewusst sein, dass ein solcher Eingriff mit hohen Kosten verbunden ist und auch ein paar wenige Risiken birgt.


Eine Lidstraffung mittels Lasertechnologie ist eine Alternative zu einem operativen Eingriff

Die Lidstraffung mittels Lasertechnologie – Die Alternative zum operativen Eingriff

Der Stand der Lasertechnologie

Durch neue und modernste Technologien wird auch der medizinische Bereich immer mehr an neue Methoden angepasst. Somit finden Laser mittlerweile nicht mehr nur ihre Verwendung in der Industrie und in der Wissenschaft, sondern auch immer mehr kommen sie in der Medizin zum Einsatz. Längst ist es keine Neuheit mehr, dass Haare oder Tattoos mittels Laserbestrahlungen entfernt werden. Ja sogar die Sehkraft kann durch einen Laser wieder verbessert werden. Somit übernimmt die Lasertechnologie nach und nach immer mehr medizinische Bereiche und auch in der kosmetischen Branche kommen sie immer mehr zum Einsatz. So ist mittlerweile eine Straffung der Augenlider möglich, ohne den Gefahren und Risiken eines operativen Eingriffes ausgesetzt zu sein.

Vorgehensweise bei einer Lidstraffung mittels Lasern

Bei dieser Methode kommen Laserstrahlen zum Einsatz. Diese dringen tief in die Hautschichten der Augenlider ein und erwärmen dort die kollagenhaltigen Fasern. Das bewirkt, dass sich das Kollagen zusammenzieht und somit einen hautstraffenden Effekt erzielt. Auch wird hierbei die oberste Hautschicht vom Oberlid entfernt. Es entsteht somit eine Art Wunde und neue Haut muss gebildet werden. Die neue Haut ist somit faltenfrei und trägt zu einem noch besseren Ergebnis bei. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert in der Regel nur 15 bis 30 Minuten. Mit einer lokalen Anästhesie wird das Auge betäubt. Dies geschieht entweder durch eine Creme oder mit Hilfe eines Gels. Die Heilungsphase dauert in etwa zwei Wochen und das Auge sollte in der Zeit vor starken Lichteinflüssen und UV-Strahlen geschützt werden.

Die Vorteile

Neben der kosmetischen Angleichung, die mehrere Monate oder auch ein paar Jahre anhält und eventuell medizinischen Hintergründen, hat die Lasermethode noch weitere Vorteile. Eine kurze Behandlungsdauer und eine kurze Heilungsphase sprechen für diese Methode. Auch stellt diese Methode einen natürlichen Eingriff dar. Durch den Einsatz des Lasers werden natürliche Prozesse angeregt und sorgen somit von ganz alleine für einen verjüngenden Effekt. Dadurch, dass hierbei keine Schnitte und Stiche zum Einsatz kommen, entstehen weder Narben noch Wundheilungsstörungen. Auch ist kein lästiges Ziehen der Fäden notwendig.

Eine Lidstraffung mittels Laser erfolgt schnell und hat nur selten Nebenwirkungen

Gibt es Nachteile oder Risiken?

Auch wenn bei dieser Methode alle Nachteile eines operativen Eingriffes nicht vorhanden sind, bestehen trotzdem gewisse Risiken, über die Sie der entsprechende Arzt zuvor aufklären sollte. Ein Nachteil ist, dass diese Methode meist nur erfolgreich ist bei Menschen, deren Schlupflider noch nicht so stark ausgeprägt sind. Auch können die Ergebnisse nicht zu 100% garantiert werden, da jeder Körper anders auf die Behandlung anspricht und dementsprechend reagiert. Schlimme Nebenwirkungen, wie eine Überhitzung der Haut und dadurch entstehende Sehschäden oder eine Infektion mit Viren und Bakterien, ist bei dieser Methode eher selten der Fall, sie können aber auftreten. Auch sollte beachtet werden, dass diese Behandlung eher im Winter durchgeführt wird, um die Augen in der ersten Zeit nicht zu sehr der Sonnenstrahlung auszusetzen.

Wer übernimmt die Kosten bei einer Lidstraffung mittels Lasern?

Wie bei vielen kosmetischen Eingriffen, werden auch bei dieser Methode die Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Krankenkasse trägt nur zu den anfallenden Kosten bei, sobald es sich um einen gesundheitlich notwendigen Eingriff handelt. Dadurch, dass eine Lidstraffung, sowohl operativ als auch mittels Laser, zu einer Verbesserung der Sehfähigkeit beitragen kann, können in diesem Fall die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Die Gesamtkosten, die bei einem solchen Eingriff anfallen, belaufen sich in etwa zwischen 1.500 und 3.000€. Je nach Umfang, Häufigkeiten der Sitzungen und der gegeben Ausgangssituation, werden dann die Kosten individuell, in einem Beratungsgespräch, angepasst.

Fazit

Wer sich für eine Straffung der Augenlider entscheidet, bei der die Lasermethode angewendet wird, wird dabei von vielen Vorteilen profitieren können. Neben einer kurzen Behandlungsdauer, schnellen Ergebnissen, wenigen Risiken und Nebenwirkungen, kann man sich hierbei auch auf einen schnellen Heilungsprozess einstellen. Lediglich muss man sich der Kosten bewusst sein, die für einen solchen Eingriff anfallen und sich auch dessen bewusst sein, dass es auch möglich sein kann, dass das Ergebnis nicht so dominant ausfällt, wie zuvor erhofft.


Eine operative Lidstraffung kann den Augen zu neuem Glanz verhelfen.

Operative Lidstraffung – Alles was Sie darüber wissen müssen

Was ist eine operative Lidstraffung?

Eine Straffung der Augenlieder kommt bei sehr vielen Menschen, häufig weiblicher Person, zum Einsatz. Gerade im Alter ist dies eine Möglichkeit, sich schnell wieder ein paar Jahre jünger aussehen zu lassen. Schlupflider sorgen hier meist für kleine und müde aussehende Augen, die das gesamte Erscheinungsbild älter wirken lassen. Durch den operativen Eingriff an den Augenlidern, wird somit ein frischer und strahlender Ausdruck zurückgeholt. Viele Menschen werden im Alter so oder so immer weiter verunsichert. Hautfalten entstehen, die Mobilität ist nicht mehr die, die sie einmal war und schließlich werden die Augen immer kleiner und das Gesicht verliert an totaler Ausdrucksstärke. Aus diesem Grund, damit sich die Menschen in ihrem Körper wieder ein Stück weit wohler fühlen können, wurde die operative Lidstraffung in das Schönheitsprogramm mit aufgenommen.

Wie läuft der Eingriff ab?

Ein solcher operativer Eingriff kann entweder mit einer lokalen Betäubung oder aber auch unter einer Vollnarkose durchgeführt werden. Meist wird die Operation jedoch ambulant durchgeführt und dauert auch nur zwischen 45 und 60 Minuten an. Hierbei werden an den Ober- und Unterlidern der Augen die überschüssige Haut und eingelagertes Fett- und Muskelgewebe entfernt. Auch ist die verbleibende Narbe später nicht zu sehen, da sie vollständig in der Lidfalte verschwindet. Die Fäden werden nach ca. einer Woche entfernt und auch nur etwa zwei Wochen dauert die Abheilung. Um Schwellungen während des Heilungsprozesses zu vermeiden empfiehlt sich, das Auge oft zu kühlen und nicht großartig zu berühren. Nach etwa zwei Monaten ist dann das vollständige Ergebnis erkennbar. Bis zu dieser Zeit kann es vorkommen, dass die Augen noch etwas anschwellen.

Was sind die Vorteile einer operativen Lidstraffung?

Kosmetische Hintergründe sind meist die Hauptursachen, weshalb es zu solchen Eingriffen kommt. Auch wird häufig die operative Variante empfohlen, da sie sehr schnell geht, in der Regel nur einen Eingriff erfordert und somit ein schnelles Ergebnis erzielen kann. Jedoch spielen nicht nur die kosmetischen Aspekte eine Rolle, sondern tatsächlich besteht auch ein gesundheitlicher Hintergrund. Während die Lider immer weiter nach unten sinken, kann dies dazu führen, dass das Sichtfeld nach und nach immer weiter beeinträchtigt wird. Man spricht dabei von Schlupflidern.

Das Ergebnis einer operativen Lidstraffung ist ein strahlend junges Aussehen

Gibt es Nachteile oder Risiken des Eingriffs?

Wie bei jedem operativen Eingriff, besteht auch bei der operativen Lidstraffung ein gewisses Risiko. Gerade dann, wenn man sich eventuell für eine Vollnarkose entscheidet, bestehen die typischen Narkoserisiken. Die Risiken wie Schwellungen, Nachblutungen und Wundheilungsstörungen können somit nicht nur bei dieser operativen Methode auftreten. Typische Nebenwirkungen, die nach einer solchen Operation häufig auftreten sind Schwellungen und Blutergüsse. Aber auch sind die Augen sehr stark gereizt und können somit ein Spannungsgefühl hervorrufen oder ein wenig brennen. Es besteht jedoch auch immer die Möglichkeit, dass schwerwiegendere Schäden entstehen. So kann sich das Augenweiß verfärben oder aber auch eine Sehverschlechterung durch Verletzungen eintreten. Dies bildet aber absolut nicht die Regel und in den seltensten Fällen kommt es bei einem solchen Eingriff zu schwerwiegenden Komplikationen.

Wer übernimmt die Kosten bei einer operativen Lidstraffung?

Eins ist klar: Eine operative Augenlidstraffung ist kein kostengünstiger Eingriff. Die Kosten beginnen bei knapp 2.000€. Je nach Klinik und Facharzt können die Kosten bis zu 4.000€ gehen. Dadurch, dass die meisten Eingriffe aus rein ästhetischen Gründen gemacht werden, übernimmt die Krankenkasse keine der anfallenden Kosten. Von der Krankenkasse werden nur die Kosten getragen, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass die anfallenden Kosten in Raten abgezahlt werden können. Hierfür wird vorher mit der Klinik abgeklärt, in wie weit die Kosten getragen werden können und welche Form der Ratenzahlung in Betracht gezogen wird.

Fazit

Wer sich für eine operative Lidstraffung entscheidet, profitiert hier von diversen Vorteilen. Nicht nur werden schnelle Resultate für sich sprechen, sondern auch ein wieder neues und schönes Körpergefühl, was den meisten Patienten nach einer solchen Operation widerfährt. Jedoch muss man sich im Klaren sein, dass dieser Eingriff mit sehr hohen Kosten verbunden ist und auch eventuell Risiken auftreten können. Um jedoch ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, ist es empfehlenswert, sich einen Facharzt oder Spezialisten für Dermatologie oder Augenheilkunde zu suchen.


Eine Entscheidung fürs Leben – Die Brustvergrößerung

Es gibt einige Dinge, die sich nicht mit gesunder Ernährung und viel Sport allein ändern lassen. Stress und Alter, Schwangerschaft und Entbindung oder Gewichtsschwankungen hinterlassen Spuren. Und spätestens, wenn der erste Schwimmbad- oder Saunabesuch seit langem ansteht, kommen beim Blick in den Spiegel nicht selten Selbstzweifel und Unsicherheit auf bei der Bikini-Anprobe: Jede Frau hat schon mit dem Gedanken gespielt, sich die Brust anpassen zu lassen. Dabei sind es nicht einmal so sehr die Kosten, vor denen viele Frauen zurückschrecken, sondern die Angst vor Narben, die nach einer solchen OP zurückbleiben könnten.

Keine Narben, keine Spuren

In den letzten Jahren hat die moderne Medizin auch in der plastischen Chirurgie große Fortschritte erzielt. So wird bei der heute gängigen endoskopischen Brustoperation ein solcher Eingriff minimal invasiv gehalten: Diese Schlüssellochchirurgie verzichtet darauf, durch Schnitte großflächig Gewebe zu verletzen und hinterlässt deshalb kaum sichtbare Narben. Endoskopische Eingriffe wie diese erweisen sich als besonders schonend und gewinnen in der plastischen Chirurgie zunehmend an Bedeutung. Denn das, was durch eine OP nicht verletzt wird, muss anschließend nicht langwierig heilen.

Wenngleich diese Technik bahnbrechend und einzigartig ist – sie hinterlässt kaum sichtbare Spuren – sind nur wenige Chirurgen weltweit auf endoskopische Brustvergrößerungen spezialisiert. Jährlich lassen sich so in Österreich etwa 4.000 Frauen die Brust operieren. Für sie stehen die Optik und die Ästhetik im Vordergrund, denn Narben in den Brustfalten sind für viele Patientinnen ein großes Thema.

Die Schlüsselloch-Technik

Bei der endoskopischen Brustoperation wird ein Zugang über die Achselhöhle gelegt. Spuren des Eingriffs sind hinterher so nicht mehr sichtbar. Die Schwierigkeit vergangener Tage, das Implantat korrekt zu setzen, umgeht man heute dadurch, indem durch eine winzige Öffnung direkt auf der Brust ein Endoskop, also eine Sonde mit einer winzigen Kamera, eingeführt wird. Diese Technik, wie sie auch bei Blindarmoperationen angewendet wird, liefert dem Chirurgen ein präzises Bild vom OP-Geschehen und ermöglicht damit beste Ergebnisse. Denn auf diese Weise kann er den gesamten Vorgang auf dem Monitor überwachen: Er hat genauen Einblick in sein Operationsfeld und kann daher optimal arbeiten. Bei der axillären Methode wird ein nur knapp drei Zentimeter kurzer Schnitt in eine Falte der Achselhöhle gesetzt, genauer im oberen Bereich der Haarwuchsregion. Dort ist die Haut besonders elastisch. Nach der Wundheilung verschwindet die Narbe in der natürlich vorkommenden Falte und wird so nahezu unsichtbar.

Auch wenn ein Restrisiko, wie es alle operativen Eingriffe mit sich bringen, nicht auszuschließen ist, kommt es bei diesem Routine-Eingriff nur selten zu Komplikationen.
Ein weiterer Vorteil dieser Variante besteht darin, dass Patientinnen sie gut vertragen. Nur selten und vereinzelt melden sie postoperative Probleme wie Muskelschmerzen. Auch Schmerzmittel sind also nach der OP nicht nötig. Denn auch bei größeren Implantaten steht die Wunde nicht unter Spannung, wie sie bei großen Narben auftreten. Dadurch hat die Wunde Ruhe und kann zügig abheilen. Bereits nach 7 bis 10 Tagen kann der Alltag wieder bewältigt werden. Nur auf Sport sollte bis zur endgültigen Heilung verzichtet werden, die etwa 6 bis 8 Wochen braucht.

Die Implantate

Viele Frauen sorgen sich, dass die Sicherheit der verwendeten Implantate unzureichend sein könne. Zu tief sitzt die Angst, ein Implantat könne reißen und auslaufen. Aber diese Angst ist in den meisten Fällen unbegründet. Seriöse Spezialisten verwenden ausschließlich Silikonkissen renommierter Hersteller. Und die sind besonders dehnbar und reißfest. Zudem kann Silikon-Gel normalerweise nicht auslaufen: Entgegen dem weit verbreiteten Glauben, ist Silikon-Gel formstabil und nicht flüssig.

Für welche Art des Eingriffs man sich auch immer entscheiden mag, wichtig ist, auf ein ausgiebiges Patientengespräch im Vorab nicht zu verzichten. Nur so kann man sich davon überzeugen, dass der Chirurg nur zertifizierte Qualität implantiert. Außerdem können auf die Art Zweifel beseitigt und Missverständnisse ausgeschlossen werden. Ein guter Facharzt berät ausführlich über die Art und Qualität der Implantate und spricht offen eine Empfehlung aus. Dazu wird er das Implantat in die Hand geben, damit man sich damit vertraut machen kann. Denn optimale Ergebnisse werden auch in seinem Interesse sein.

Bis auf wenige Ausnahmen, die nur einen sehr geringen Prozentsatz der Bevölkerung betreffen, ist die endoskopische Brustvergrößerung für jeden geeignet.

Informationen und Kosten

Der Eingriff selbst nimmt durchschnittlich etwa eine Stunde in Anspruch und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Man verwendet dabei zunehmend elektrische Messer, anstelle von Skalpell. Dadurch sind die Blutungen nicht so stark, wie sie gewöhnliche Skalpelle verursachen. Der Eingriff ist so minimal invasiv, dass nicht einmal Drainagen nötig sind. Zwar muss für 6 Wochen ein spezieller Stütz-BH getragen werden, damit die Heilung optimal verlaufen kann, aber in der Regel kann die Patientin noch am selben Tag nach Hause gehen. Auf Sport muss für 6 bis 8 Wochen komplett verzichtet werden. Andernfalls kann es zu ungewünschten Verformungen oder zu postoperativen Verletzungen kommen.

Die Frage nach den Kosten lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine Brustanpassung ist immer etwas sehr Individuelles. Zeit- und Materialaufwand sind von Patientin zu Patientin verschieden. In einem unverbindlichen ersten Beratungsgespräch aber können sämtliche Details hierzu geklärt werden.


Brustvergrößerung im Alter

In Deutschland liegt das Durchschnittsalter derer, die sich einer Schönheits-OP unterziehen, bei Männern wie bei Frauen bei 39 Jahren. 7,4% aller Patienten sind mittlerweile über 60. Forscher gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren deutlich steigern wird. Wer sich geistig und körperlich fit fühlt, zeigt das gerne, auch über sein Äußeres: Man kleidet sich wie die jüngeren Generationen und die Hobbies bestehen auch schon lange nicht mehr nur aus Handarbeiten oder Seniorentreffs. Selbst in Fitnessstudios mischen sich immer mehr vermeintlich ältere Menschen unter die Schwitzenden. Und nicht zuletzt in der Werbung zieren längst nicht mehr nur Supermodels die Poster und Pop-ups – mit 60 fängt das Leben an!

Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ermittelte, dass die meisten Eingriffe bei Frauen ab 60 die Lidstraffung, dass Hals-Stirn-Gesicht-Lifting und die Faltenunterspritzung sind. Wer sich jung fühlt, möchte auch jung aussehen. Und wer sieht nicht gerne (s)ein faltenfreies Gesicht im Spiegel? Welche Frau, egal welchen Alters, träumt nicht von der perfekten Brust? Auch wenn Eingriffe wie diese medizinisch unnötig sind, so steigern sie doch vor allem das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und die Selbstliebe. Jeder hat einen anderen Anspruch an sich selbst. Und die plastische Chirurgie ermöglicht es, sich formen zu lassen, wie es Mutter Natur nicht (mehr) mit einem vorgesehen hat.

Schönheitsoperationen werden nicht von den Krankenkassen übernommen, das heißt, die Patienten müssen die Kosten in der Regel selbst tragen. Bei Brustverkleinerungen kann es allerdings sein, dass die Kassen zumindest einen Teil der Kosten übernehmen.

Entscheidet man sich für einen Eingriff, sollte man sich in jedem Fall vorher ausführlich von einem Facharzt beraten lassen. Auch eine zweite Meinung sollte man in Betracht ziehen. Denn man muss sich vor Augen halten, dass eine Schönheits-OP immer auch eine Entscheidung fürs Leben ist! Solche Eingriffe sind in den seltensten Fällen spurlos rückgängig zu machen.

Über Eingriffe im Ausland gibt es geteilte Meinungen. Einige Patienten klagen über Pfusch, andere schwärmen von einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber auch hier gilt, dass man sich im Vorab unbedingt absichern sollte, indem man gründliche Recherchen zur Klinik der Wahl anstellt! An der eigenen Gesundheit sollte man weder zu viel Zeit noch zu viel Geld sparen!

Risiken eines Eingriffs im Alter

Eine Operation ist immer mit Risiken verbunden und Komplikationen können immer auftreten, egal wie alt der Patient oder die Patientin ist.
Beim Alter aber richtet man sich zunehmend nicht mehr nach Zahlen im Ausweis des Patienten, sondern nach seiner Vitalität und Physiologie. Einzig bei der Wundheilung müssen Patienten einsehen, dass diese mit steigendem Alter etwas länger dauert, was aber wiederum der Narbenheilung zuträglich sein kann. Das aufgrund hohen Alters vermehrt Wundheilungsstörungen auftreten können, gehört ins Reich der Mythen, Märchen und Legenden.

Mit dem entsprechenden Facharzt werden aber in einem Aufklärungsgespräch nach einer ausführlichen Anamnese die Gefahren durch Herz-/ Lungenerkrankungen, Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck und die Gefahren durch die Einnahme bestimmter Medikamente (beispielsweise blutgerinnungshemmende Mittel) abgeklärt – gesundheitliche Problematiken, die die Risiken eines Eingriff erhöhen können.
Aber auch die Wünsche und Vorstellungen der Patienten werden einbezogen: der Arzt erklärt, was realistisch umzusetzen ist und was nicht. Er wird auch ganz klar eine Empfehlung zu der Art der Implantate aussprechen, nachdem er mit seinem Patienten abgewogen hat, ob der Nutzen der OP überhaupt in einem Verhältnis zum Risiko des Eingriffs steht. Denn jede Operation belastet den Körper.
Erklärtes Ziel der plastischen Chirurgie ist es ja, nicht nur beste Ergebnisse zu zeitigen, und diese auch möglichst lange aufrecht zu erhalten, sondern dabei auch minimal invasiv zu verfahren, um den Patienten zu schonen.

Wieso eine Brust-OP im Alter?

Ältere Frauen wünschen sich oft eine Brustverkleinerung. Infolge des Stillens hängt die Brust meistens, wenn das Bindegewebe wieder erschlafft. Hormonell bedingt kann die Brust aber auch noch mal wachsen. Hieraus folgen nicht selten Rückenschmerzen, Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich und psychische Belastungen.

Solche körperlichen Einschränkungen werden nicht gerne hingenommen. Und der Blick in den Spiegel oder das Starren von anderen führt eher zu Schamgefühlen als zu Selbstzufriedenheit.

Frauen geht es um eine Brust, die zu ihren Körpern passt und weniger darum, um jeden Preis einen Atombusen zu haben. Begleiterscheinungen des Alters bleiben nicht aus, müssen aber heutzutage auch nicht mehr um jeden Preis hingenommen werden. Viele nehmen das Risiko und die Schmerzen in Kauf, wenn sie sich hinterher nur wohler in ihrem Körper fühlen können. Auch wenn man mit Sport und gesunder Ernährung vieles erreichen kann – alles geht eben nicht.

Ein weiterer Grund, sich die Brust im Alter operieren zu lassen, ist der, die im jungen Alter eingesetzten Implantate erneuern zu lassen. Vor etwa 20 Jahren erfuhren Brust-OPs auch in Deutschland einen Aufschwung und erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings entsprechen die damals eingesetzten Implantate nicht mehr den heutigen Standards. In manchen Fällen haben diese die Brust im Nachhinein verformt oder sich sogar als gesundheitsgefährdend erwiesen! Infolgedessen lassen sich nun viele Frauen die Implantate wieder entnehmen oder einfach auswechseln.

Wenn man sich im Alter die Brust vergrößern lassen will, muss man bedenken, dass mit den Jahren die Elastizität der Haut nachlässt. Daher reicht es oft nicht aus, sich nur Implantate einsetzen zu lassen. Hinterher muss oft auch die Haut gestrafft werden, um den gewünschten Busen zu erhalten.


Zwei Fliegen mit einer Klappe: Brustanpassung mit Eigenfett

Sind meine Brüste zu klein? Sind meine Brüste gleich groß? Müssen die wirklich so hängen? Sicherlich hat jede Frau schon mal über eine Brustanpassung nachgedacht, denn die Brust ist für das Körpergefühl einer jeden Frau zentral: In jedem Fall müsse es deshalb natürlich aussehen. Und am liebsten alles ohne Silikon. Und wenn die Fettpölsterchen an den Hüften auch noch verschwinden würden, dann wäre alles perfekt! Aber das wären bestimmt zu viele Wünsche auf einmal. Aber wären sie das wirklich?

Die Brustanpassung mit Eigenfett schlägt diese zwei Fliegen mit einer Klappe: sie ist eine ökonomische und beliebte Alternative zu Silikon-Implantaten: überschüssiges Fett wird abgesaugt und einfach unter die Brust gespritzt. So werden unliebsame Problemzonen minimiert und gleichzeitig die Brust auf eine natürliche Weise vergrößert. Und das schon seit den 1990er Jahren! Denn seitdem gibt es einheitliche Richtlinien für Brustanpassungen mit Eigenfett.
Eine Vergrößerung der Brust mit Eigenfett ist also für all jene Frauen sinnvoll, die zwar von Mutter Natur alles mitbekommen haben, aber mit ihrer Verteilung nicht ganz so zufrieden sind.

Wie läuft eine Eigenfetttransplantation ab?

Die Eigenfett-Methode nutzt die bereits natürlich vorhandenen Hohlräume hinter der Brustdrüse und die im Unterhautfettgewebe. Diese erweisen sich als besonders gut geeignet. Denn die Fettlösung, die dort injiziert wird, bildet bereits nach kurzer Zeit Blutgefäße aus und wächst fest in das vorhandene Fettgewebe ein.

Zunächst werden die Stellen mit einem Filzstift markiert, aus denen später Gewebe entnommen werden soll. Dann wird unter Vollnarkose schonend mit wasserstrahlassistierter Liposuktion (WAL) körpereigenes Fettgewebe herausgespült, gefiltert und in einem sterilen Behälter aufgefangen. Studien haben gezeigt, dass so die meisten Zellen intakt bleiben. Danach wird dieses Fettgewebe extrahiert und in kleine Spritzen aufgezogen. In einem letzten Schritt wird das Fett dann transplantiert, indem es den Brustdrüsen, manchmal aber auch den Brustmuskeln unterspritzt wird: Mit dünnen Kanülen wird es gleichmäßig im Brustgewebe verteilt. Dabei hängt der Erfolg der Operation, die etwa ein bis drei Stunden dauert, davon ab, ob die Fettzellen die Transplantation überleben. Und das Überleben der Zellen wiederum davon, ob sie mit Blut versorgt werden.

Das so ″recycelte″ Eigenfett aus den Problemzonen vergrößert den Busen und verbessert gleichzeitig die Elastizität und Textur der Haut. Ähnlich wie Knochenmark enthält nämlich Fettgewebe sogenannte Adulte Stammzellen. Das sind undifferenzierte Zellen, die sterbende Zellen auffüllen und geschädigtes Gewebe regenerieren.

Dennoch wachsen die injizierten Fettzellen nicht hundertprozentig ein, sodass im ersten Jahr mit einem geringen Abbau des gespritzten Gewebes zu rechnen ist. Dieser Gewebeabbau kann minimiert werden, indem auf das Rauchen verzichtet wird. Denn für das Einheilen der Fettzellen ist in jedem Fall eine gute Durchblutung nötig. Eine Woche vor und drei Wochen nach der Operation sollte deshalb nicht geraucht werden, denn Nikotin stört die Durchblutung des Gewebes. Das gilt also nicht nur für das Rauchen, sondern auch für Nikotin-Pflaster, -Sprays und -Kaugummis.

Welches Ergebnis darf erwartet werden?

Ein optimales Ergebnis wird erreicht, wenn sich vor der Operation ein Gewicht einstellt, das auch realistisch gehalten werden kann. Je näher die Patientin vor der Operation an ihrem realistischen Normalgewicht liegt, desto zufriedener wird sie mit dem Ergebnis sein. Weil auch das transplantierte Fettgewebe zu- und abnehmen kann, ist es bei der Eigenfetttransplantation besonders wichtig, große Gewichtschwankungen nach der Operation zu vermeiden.

Im Vergleich zu Methoden, die Silikon-Implantate verwenden, kann man hier also statt nach 6 bis 8 Wochen erst nach etwa 12 Monaten von einem Endergebnis sprechen. In jedem Fall aber ist Duschen schon nach einem Tag wieder möglich, gesellschaftsfähig ist man schon nach drei bis fünf Tagen und wieder arbeitsfähig nach ein bis zwei Wochen. Die feinen Fäden werden nach etwa einer Woche gezogen und es bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Auch stärkere Schmerzen sind nicht zu erwarten. Nur ein Spezial-BH und eine Kompressionshose sollten für sechs Wochen getragen werden.
Sofern die Voraussetzung erfüllt ist, dass entsprechend körpereigenes Fettgewebe vorhanden ist, kann pro Sitzung um etwa ein halbes Körbchen vergrößert werden. Diese Methode der Brustanpassung ist also besonders für diejenigen Frauen geeignet, die eine maßvolle Volumenzunahme der Brust wünschen. Nach solchen Eigenfetttransplantationen können ohne weiteres, Mammographien im Rahmen der routinemäßigen Krebsvorsorge durchgeführt werden.

Auch wenn diese Methode also für schlanke und sehr schlanke Frauen ungeeignet ist, muss das nicht bedeuten, dass sie auf eine Brustanpassung von vornherein verzichten müssen. Die bereits erwähnten Varianten, die Silikon- oder auch Kochsalzlösungs-Implantate verwenden, können eine sinnvolle Alternative sein. Denn jede Brustanpassung ist ein ganz individueller Eingriff, der eng in Verbindung mit den jeweiligen körperlichen Voraussetzungen steht.

Wenn man schon etwas älter ist und sich für diese Art des Eingriffs entscheidet, sollte man bedenken, dass mit zunehmendem Alter die Haut an Elastizität verliert und dass das Bindegewebe erschlafft. Deshalb kann nach der Fettabsaugung unter Umständen noch eine Hautstraffung in den einstigen Problemzonen nötig sein.

Kosten einer Eigenfetttransplantation

Eine Eigenfetttransplantation kostet etwas mehr als der Brustaufbau mit einem Silikonimplantat, denn im Vorab ist eine Fettabsaugung notwendig. Die Kosten variieren deshalb und richten sich danach, aus wie vielen Zonen Gewebe entnommen wird. Deshalb ist eine pauschale Kostenaufstellung nicht möglich.

Mit mindestens 7.000 Euro aber muss man rechnen, soll der Eingriff in seriösen Kliniken von anerkannten Spezialisten durchgeführt werden. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden diese Fachärzte unverbindlich die jeweils individuelle Situation berücksichtigen, aus dem auch immer ein Kostenvoranschlag hervorgeht.


Schönheit auch im Schritt – die Designer-Genitalien

Schönheitsoperationen werden immer beliebter. Praktisch kein Bereich des Körpers bleibt mehr von ihnen verschont. Auch die weiblichen Genitalien werden immer mehr unter die Lupe genommen und verändert, wie man es sich kaum mehr vorstellen kann. Patientinnen haben sehr oft jedoch komplett falsche Erwartungen an die OP und bedenken die möglichen Folgen kaum. Die „Verschönerung“ der weiblichen Genitalien durch die Chirurgie wird heute auch FGCS (Female Genital Cosmetic Surgery) genannt. Dabei geht es kurz gesagt darum, die perfekte Vagina bzw. eine Designervagina zu erstellen. Auch die Medien berichten immer mehr über dieses delikate Thema. Intimchirurgie liegt also voll im Trend, doch was darf man sich dabei tatsächlich erwarten und mit welchen Risiken und Nebenwirkungen muss man rechnen?

Neuer Trend

Kosmetische Operationen im Intimbereich haben sich in den letzten Jahren stets weiterentwickelt und erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Viele Frauen sind heute beispielsweise mit dem Aussehen ihrer Schamlippen unzufrieden und sehnen sich nach einer Veränderung. Sehr oft kommt es nach einer Geburt durch eine Veränderung des Intimbereichs. Doch nicht nur Frauen, sondern auch immer mehr Männer sind mit ihrem Penis nicht zufrieden und würden gerne die eine oder andere Sache verändern. Meist schämen sich Betroffene und haben somit kein erfülltes Sexleben. Manchmal kommen auch Schmerzen hinzu, wodurch die Lebensqualität ebenfalls sinkt.

Was genau ist Intimchirurgie eigentlich?

Bei dieser Art der Chirurgie handelt es sich um einen Oberbegriff unterschiedlicher Operationen, die sich auf den Intimbereich beziehen.

Vor allem nach einer Geburt kann es passieren, dass sich dieser Bereich der Frau nicht immer so zurückbildet, wie man es sich erhofft. Doch auch Männer haben immer wieder Probleme mit dem Aussehen oder der Größe ihres besten Stückes. In einigen Fällen kann es sich dabei sogar um einen sogenannten Mikropenis handeln. Durch eine Operation können die Patienten wieder ein besseres Körpergefühl und somit auch Lebensgefühl bekommen. Zu den Korrekturen gehören beispielsweise die Vergrößerung oder Verdickung des Penis oder die Verkleinerung oder Vergrößerung der Schamlippen.

Auch wenn nicht alle Menschen die Wünsche der Patienten nachvollziehen können, ist es in der Tat so, dass sehr viele Menschen unter ihren Problemzonen leiden. Davon ist auch die Intimzone nicht ausgeschlossen. Dennoch sollte man jedoch bedenken, dass es sich bei den Operationen nach wie vor um Eingriffe handelt, die auch Risiken mit sich bringen.

Für wen eignet sich solch ein Eingriff?

Ein Eingriff im Intimbereich kommt für alle Patienten infrage, die sich wegen einer Deformierung oder der Größe ihrer Geschlechtsorgane unsicher und unwohl fühlen. Für viele Männer ist vor allem die Größe ihres Penis ein sehr heikles Thema. Doch auch Frauen schämen sich immer wieder, wenn ihre Schamlippen von der sogenannten Norm abweichen. Nicht nur das Aussehen kann jedoch ein Grund für den Eingriff sein. Auch können spezielle Deformierungen Schmerzen oder ein unerfülltes Sexleben mit sich bringen. Auch in diesem Fall ist der Eingriff geeignet. Wer sich für die Operation entscheidet, sollte sich natürlich in einer guten gesundheitlichen Verfassung befinden. Chirurgen nehmen die Eingriffe außerdem nur bei Patienten vor, die das 18. Lebensjahr bereits abgeschlossen haben. Minderjährige werden nur in seltenen Fällen operiert. Zudem brauchen sie eine
Einverständniserklärung von ihren Erziehungsberechtigten. Die Operation ergibt jedoch erst dann wirklich Sinn, wenn die Person bereits ausgewachsen ist.

Welche Korrekturen gibt es?

Bei Intim-Operationen gibt es unterschiedliche Arten. Unterschiedliche Probleme werden durch die Eingriffe behoben, wie beispielsweise:

Die Schamlippenkorrektur

Diese Korrektur kann zahlreiche Gründe haben. Einige Frauen haben stark asymmetrische oder stark vergrößerte Schamlippen. Doch auch nach einer Geburt oder mit dem Alter können sich Veränderungen zeigen. Mögliche Folgen sind Haarweginfektionen und Schmerzen. Das überschüssige Gewebe wird in diesem Fall entfernt und eine Asymmetrie ausgeglichen. Meist geschieht dies durch ein Laserskalpell. Wer sich seine äußeren Schamlippen vergrößern lassen möchte, kann dies auch durch eine Eigenfettunterspritzung tun.

Die Vaginalstraffung

Nach einer Geburt kann es passieren, dass sich die Vagina nicht mehr ganz zurückbildet. In diesem Fall bleibt sie geweitet. Nicht nur das Liebesleben kann diese Tatsache beeinflussen, sondern auch eine Belastungsinkontinenz erzeugen. Viele Patientinnen fühlen sich dann in ihrem Alltag eingeschränkt. Durch eine Vaginalstraffung kann nicht nur die Optik, sondern auch die Folgen der geweiteten Vagina beseitigt werden.

Die Penisverkrümmung

Meist ist dieses Problem bereits angeboren. Betroffene haben oftmals mit Erektionsstörungen zu kämpfen oder erleben Schmerzen beim Sex. Bei einer Penisverkrümmung wird die längere Seite des Penis verkürzt und der Penis dadurch begradigt.

Die Penisvergrößerung

Wer mit der Größe seines Gliedes unzufrieden ist, kann dieses Problem heute ebenfalls chirurgisch beheben. So lässt sich der Penis durch den Eingriff sowohl verlängern als auch verdicken.

Die Risiken

Jeder Eingriff und jede Operation bringt auch gewisse Risiken mit sich. So kann es nach der OP zu Schwellungen kommen, die mehrere Monate andauern können. Auch Wundheilungsstörungen, blaue Flecken und Entzündungen können Nebenwirkungen sein. Ebenso kann es zu einem Sensibilitätsverlust und Nachblutungen kommen. Nachsorgeuntersuchungen sind daher sehr wichtig!

Fazit

Wer sich für einen Eingriff im Intimbereich entscheidet, sollte in jedem Fall auf den richtigen Arzt setzen. Wichtig ist vor allem die Nachsorge und das richtige Verhalten nach der OP. Unterschiedliche Probleme können durch die Eingriffe gelöst werden. Nicht nur Frauen, sondern auch viele Männer entscheiden sich heute für diese Art der Schönheitsoperation.


Brustvergrößerung ohne sichtbare Narben

Welche Frau sehnt sich nicht nach schönen, wohlgeformten und straffen Brüsten? Bei vielen Frauen ist der Wunsch so ausgeprägt, dass sie bereits über eine Brust-OP nachgedacht haben. Jedoch haben viele Frauen Angst vor den sichtbaren Narben, die nach einer solchen OP bleiben. Hierfür kann eine endoskopische Brustoperation die Lösung sein.

Die „Schlüssellochchirurgie“ kommt ganz ohne große Schnitte und sichtbaren Narben aus. Diese Form der Chirurgie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bei der Brustvergrößerung setzt sich der Trend zu einem schonenden endoskopischen Eingriff immer weiter durch. Schließlich gilt bei einer OP, dass was nicht verletzt wird, muss anschließend nicht langwierig heilen.

Auch wenn die endoskopische Brustvergrößerung absolut einzigartig und bahnbrechend ist, wenden sich erst wenige Spezialisten diesem Thema zu. Obwohl dadurch der Weg zu einer schnittfreien Brustvergrößerung geebnet wird. In Österreich lassen sich ungefähr 4.000 Frauen pro Jahr die Brust operieren. Hier steht die schöne Optik im Vordergrund, die kleinen Narben in der Brustfalte war für viele Patientinnen daher ein großes Thema.

Wie läuft die OP über die Achselhöhle ab?

Eine OP-Methode, die dieses Problem umgeht, ist der Zugang über die Achselhöhle, so wandern die Narben aus dem Sichtfeld. Früher war es bei dieser Art von OP weitaus schwieriger, das Implantat korrekt zu setzen. Neuerdings wird durch einen winzigen Schnitt, direkt auf dem Busen, ein Endoskop eingeführt. Dank dieser Minikamera, wie sie auch bei einer Blinddarmoperation zum Einsatz kommt, bekommt der Chirurg einen perfekten Blick auf das OP-Feld.

Vorteile der „Schlüssellochchirurgie“

Da es sich bei dieser Art von Operation um einen Routineeingriff handelt, kommt es dementsprechend selten zu Schwierigkeiten. Hierbei muss einen aber klar sein, dass es bei einer OP immer ein Risiko gibt. Ein weiterer Vorteil dieser OP ist die gute Verträglichkeit. Patientinnen melden nur selten postoperative Probleme, wie zum Beispiel Muskelschmerzen. Zudem steht die Wunde auch bei größeren Implantaten nicht unter Spannung, so kann die Narbe schön heilen. Die Wundheilung verläuft ähnlich, wie bei der Schnittführung direkt auf der Brust. Nach 7 – 10 Tagen sind normale Tätigkeiten, außer Sport, möglich. Die endgültige Heilung benötigt 6 – 8 Monate.

Die Implantate

Zu einer der größten Sorgen der Patientinnen zählt die Sicherheit der verwendeten Implantate. Doch diese Angst ist oft unbegründet. Viele Spezialisten verwenden Silikonkissen bekannter Marken, diese sind extrem dehnbar und reißfest. Zudem kann das Silikongel nicht auslaufen, da es formstabil und nicht flüssig ist. Egal, für welche Schnittführung man sich entscheidet, man sollte sich immer das Qualitäts-Zertifikat vorzeigen lassen. So kann es nicht zu Problemen kommen, dass Implantate verwendet werden, die mit billigem Industrie-Silikon gefüllt sind. Die OP-Methode ist mit wenigen Ausnahmen für alle geeignet.

Information und Kosten

Die Operation selbst dauert in der Regel ungefähr eine Stunde und wird unter Vollnarkose ausgeführt. Wird der Schnitt durch mittels einen elektrischen Messer durchgeführt, anstatt mit einem gewöhnlichen Skalpell, sind die Blutungen nicht so stark. Drainagen sind hierbei nicht notwendig. In der Regel kann die Patientin noch am selben Tag nach Hause gehen. Damit die Heilung optimal verlaufen kann, muss ein spezieller Stütz-BH getragen werden, Sport ist für 6 bis 8 Wochen komplett verboten.

Die Frage des Preises lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele Faktoren, wie der Zeit- und Materialaufwand legen den Preis fest. Daher sollten im ersten Beratungsgespräch sämtliche Details und die Kosten abgeklärt werden.