10 Beauty-Masken zum selber machen

Jetzt heißt es schön zurücklehnen und entspannen. Mit diesen DIY-Gesichtsmasken fühlt man sich nicht nur wie neu, sondern man sich auch noch frisch aus.

Um sich eine Auszeit vom stressigen und nervigen Alltag zu nehmen, runterkommen und entspannen, kann sich mit einer Gesichtsmaske eine kleine Auszeit gönnen. Zudem tut man seiner Haut auch noch was Gutes. Diese Masken müssen nicht teuer sein und aus Tausenden Inhaltsstoffen bestehen. Jeder kann sich die wirksamen Masken selber mischen, und zwar mit handelsüblichen Lebensmitteln. Häufig reicht ein Blick in den Kühlschrank, um alle nötigen Zutaten zu finden, damit man sich die Schönmacher schnell und einfach selber mischen kann. Und das sogar weit jenseits der typischen Gurkenmaske.

Der kleine Masken-Knigge

In der Woche sollte man sich ein- bis zweimal die Wochen eine Gesichtsmaske gönnen. Vor allem im Winter trocknet die Haut, aufgrund der trockenen Heizungsluft und den kalten Temperaturen, schnell aus. Aber auch im Sommer wird sie durch die Hitze und durch Klimaanlagen angegriffen. Darum sollte man in den kalten Monaten eher auf eine reichhaltige Maske setzen, zum Beispiel mit Avocado. In den heißen Monaten reicht eine leichte Maske, die Feuchtigkeit spendet, zum Beispiel aus Teebaumöl und Zitronensaft.

Allerdings muss man vor der Anwendung die Haut reinigen, um frei von Fett zu sein. Nur so können die Inhaltsstoffe optimal in die Haut eindringen und man hat auch lang anhaltend einen guten Effekt. Um den Effekt zu verstärken, kann vorher noch ein Peeling angewendet werden, dies entfernt die abgestorbenen Hautschüppchen und die Haut strahlt umso mehr. Außerdem öffnen sich die Poren.

Um den bestmöglichen Effekt zu erzielen, müssen die Masken rund 20 Minuten einwirken. In dieser Zeit können sie hart werden, darum ist es empfehlenswert die Reste vom Gesicht mit einem lauwarmen Handschuh gründlich abzuwaschen. Nach der Maske sollte eine leichte Tages- oder Nachtcreme zur Pflege verwendet werden.

Die Honigmaske

Honig verfügt über einen hohen Anteil an Antioxidantien und kann so kleine oder größere Trockenheitsfältchen ausgleichen. Außerdem wirkt Honig bei Akne antibakteriell und entzündungshemmend. Honig ist zudem ein hervorragender Feuchtigkeitsspender und hilft daher optimal bei Falten. So wirkt die Haut gleich viel straffer.

So geht’s

  • 1 Teelöffel Bienenhonig
  • 50 g Gerstenmehl
  • 1 Eiweiß

Zuerst das Eiweiß zu Schnee schlagen und mit dem Gerstenmehl und den Honig vermischen. Anschließend die Maske dick auf das Gesicht auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Danach alles gut abwaschen.

Die Kürbismaske

Vitamin A, C und Zink sind nur einige Inhaltsstoffe, die im Fruchtfleisch des Kürbisses enthalten sind. Durch die antioxidative Wirkung werden unreine Stellen gereinigt und gepflegt. Honig bietet hierbei die perfekte Synergie.

So geht’s

  • ½ Teelöffel Honig
  • 2 Teelöffel gekochter Kürbis
  • 1 Schuss Milch

Alle Zutaten miteinander mischen und mithilfe eines Löffels auf das Gesicht auftragen. Rund 15 Minuten einwirken lassen und am Ende die Reste vom Gesicht wischen.

Die Guacamole-Maske

Avocados sind gesund und helfen bei vielen Prozessen. Dank der ungesättigten Fettsäure und den Vitaminen A, B und E, welche die Haut nicht nur stärken, sondern auch noch die Bildung neuer Zellen anregen. Zudem werden Alterungsmechanismen verlangsamt und machen die Haut wieder weich.

So geht’s

  • ½ Avocado
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 1 Eiweiß

Die Avocado zuerst entkernen und anschließend das Fruchtfleisch pürieren. Währenddessen den Zitronensaft hinzugeben und mit dem Eiweiß mischen. Die Maske danach auf das Gesicht auftragen und 15 Minuten einwirken lassen. Nach der Reinigung sollte sich die Haut wunderbar zart anfühlen.

Masken zum Kaufen: Manchmal muss eine schnelle Lösung her oder man hat gerade keine Lust sich eine Maske selber zu machen. Dann sind bereits fertige Masken eine optimale Lösung.


Sonnenschutz – darauf kommt es wirklich an

Die Zahlen sind erschreckend, jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 250.000 Menschen an Hautkrebs. Ein beachtlicher Anteil daran lässt sich auf übermäßige Sonneneinstrahlung zurückführen. Auch bei einem bedeckten Himmel können die Sonnenstrahlen durchdringen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen reagiert die Haut sehr empfindlich auf die UV-Strahlung. Jeder einzelne Sonnenbrand lässt das Risiko von Hautkrebs steigen. Gerade Kleinkinder müssen vor dieser Strahlung geschützt werden, da der Eigenschutz der Haut noch nicht vollständig entwickelt ist.

Sonnenschutz bedeutet die potenziell schädlichen Auswirkungen des UV-Lichtes zu vermeiden. Die wirksamste Möglichkeit ist es sich keiner UV-Exposition, wie Sonnenbaden oder Solarien, auszusetzen. Das Tragen von geeigneter Kleidung samt Kopfbedeckung erhöht den Schutz umso mehr. Aber wer möchte schon bei strahlend blauem Himmel im Haus bleiben oder eingemummt herumlaufen? Genau deshalb wurden Sonnenschutzmittel entwickelt. Anwendungen finden diese am häufigsten als Sonnenmilch, Sonnencreme oder Sonnenspray.

Lichtschutzfaktor und UV-Schutz

Sonnenschutzmittel sollten sowohl vor UV-A als auch vor UV-B schützen. Daher enthalten sie sowohl chemische als auch physikalische UV-Filter.

Die chemischen Filter absorbieren hierbei die energiereiche Strahlung und geben sie als energieärmere, langwelligere Strahlung ab. Sie dringen in die oberste Hautschicht ein, die Epidermis genannt wird, weshalb ein idealer Sonnenschutz erst nach ungefähr 30 Minuten gewährleistet ist. Neben den Filtern sind auch häufig Antioxidantien enthalten, diese schwächen die Alterungsmechanismen der Haut ab.

Die physikalischen Filter reflektieren und streuen das Sonnenlicht. Diese dringen nicht in die Haut ein, weshalb eine Unverträglichkeit so gut wie nie vorkommt. Daher werden sie auch überwiegend für Kleinkinder empfohlen.

Der gemessene Lichtschutzfaktor, welcher auf der ganzen Welt standardisiert ist, gibt an, wie viel Mal mehr UV-B Strahlung benötigt werden, um im Vergleich zu ungeschützter Haut Rötungen hervorzurufen. Wer also zum Beispiel nach zehn Minuten in der Sonne Rötungen bekommt, kann mit einem Sonnenschutz des Lichtschutzfaktors 20 20-mal so lange in der Sonne bleiben, also 200 Minuten. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass Nachcremen die Schutzzeit nicht verlängert. Experten empfehlen tatsächlich nur rund 60 Prozent der Schutzzeit im direkten Sonnenlicht zu verbringen.

Die richtige Creme

Wer länger sonnenbaden möchte, als es die Eigenschutzzeit der Haut zulässt, muss einen Sonnenschutz auftragen. Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist groß, deshalb ist es wichtig zu wissen, welchen Sonnenschutz man benötigt. Der erste Anhaltspunkt ist der Hauttyp, daran muss dann der Sonnenschutzfaktor gerichtet werden. Als zweiter Anhaltspunkt ist die Anwendungsform, auch hier gibt es einiges zu beachten. Sonnenmilch lässt sich ziemlich leicht auftragen und zieht schneller in die Haut ein als haftende Cremes. Menschen mit Mallorca-Akne sollten am besten fettfreies Sonnenschutzgel verwenden.

So cremt man richtig

Den Sonnenschutz sollte man 30 Minuten vorher auftragen, bevor man sich in die Sonne begibt. Beim Sonnenschutz sollte man großzügig sein, vor allem bei den sogenannten „Sonnenterassen“, wie beispielsweise Nase, Stirn, Rücken, Schultern und allen anderen Stellen, an denen man leicht Sonnenbrand bekommt. Nur wenn man genug Sonnenschutz aufträgt, kann man sich auf den angegebenen Lichtschutzfaktor verlassen. Generell sollte man den Sonnenschutz öfters auftragen, da sich dieser durchs Schwitzen abwäscht.

Wasserratten sollten darauf achten, dass die Produkte wassertauglich sind. Wenn ein Sonnenschutzpräparat mit „wasserfest“ gekennzeichnet ist, bedeutet, dass die Creme nach zweimaligem Wasserkontakt zu je 20 Minuten noch schützt. Bei „extra-wasserfest“ sind es sogar 4 mal 20 Minuten. Allerdings sollte man sich nach dem Kontakt mit Wasser erneut eincremen.

Genießen ohne Reue

Für den besten Sonnenschutz ist es entscheidend, die Haut zu schützen und aufzubauen. Einen Sonnenbrand gilt es stets zu vermeiden. Mit den oben genannten Tipps hat man die Sonne im Griff und man kann die Sonne genießen, ganz ohne dass man sich Sorgen machen muss, ohne Sonnenbrand und ohne Probleme.