Der neueste OP-Trend: Bauchnabelkorrekturen

„Belly Button Aesthetics“ ist der neueste Trend, dem viele Frauen nachlaufen, um ein perfektes Aussehen des Bauchs zu haben. Laut renommierten Schönheitschirurgen kommen Frauen oft mit der Anforderung, ihr Bauch soll wie der von der Sängerin Jessica Simpson oder des Models Bella Hadid aussehen.

Der amerikanische Schönheitschirurg Dr. Matthew Schulman sagte, die Anzahl dieser Operationen habe sich in den letzten Jahren verdoppelt. Nur in seiner Klinik werden bis zu 15 Operationen pro Monat durchgeführt und er behauptet, daran seien vor allem soziale Netzwerke schuld. Die Kliniken und Ärzte für plastische und ästhetische Chirurgie schätzen, dass die Zahl der Bauchnabelkorrekturen in den USA im vergangenen Jahr um 12 Prozent gestiegen ist. Der Trend verbreitet sich mit großer Geschwindigkeit auch in Europa und schickt potenziellen Kundinnen die Nachricht, dass der ideale Bauchnabel nach innen gestülpt sein soll, klein, oval und vertikal, damit der Oberkörper schmal und lang wirkt.

Obwohl die Bauchnabelkorrektur meistens als ein Modetrend gesehen wird, gibt es auch viele Frauen, die tatsächlich unter dem ästhetischen Zustand ihres Bauchnabels leiden. Meist ist ein unschöner Nabel angeboren, aber manchmal passiert es, dass nach der Geburt oder durch Gewichtsschwankungen der Nabel in Form von überschüssiger Haut mit Dehnungsstreifen beschädigt ist, was für die meisten Frauen ein großes ästhetisches Problem darstellt. Der Bauchnabel verliert seine Form und wirkt unattraktiv, sodass viele Frauen im Sommer einteilige Badeanzüge tragen, um ihren Bauchnabel zu verstecken.

Wissenswertes über die Bauchnabelkorrektur

Wer sich für eine Bauchnabel-OP entscheidet, soll auf jeden Fall mit dem Behandlungsverfahren, den Risiken und Nebenwirkungen vertraut sein. Der Operation geht ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt voran. Genaue Maßnahmen werden während der Untersuchung des Bauchnabelbereiches definiert.

Die Operation findet ohne größeren Aufwand unter örtlicher Narkose statt und dauert von 30 bis 90 Minuten. Die OP beginnt mit einem kleinen Schnitt von etwa 3 cm Länge an der Wurzel des Bauchnabels und der Beseitigung der überschüssigen Haut. Dann legt der Chirurg den Bauchnabel so an, dass er eine schöne Form bekommt und zum Schluss verschließt er die Wunde, so dass er keine sichtbaren Narben hinterlässt. Dieses Verfahren bietet langfristige Ergebnisse. Dennoch muss beachtet werden, dass Schwangerschaft und Gewichtsschwankungen die Form des Bauchnabels wieder beeinflussen können.

Genau wie jede andere Operation kann auch bei der Bauchnabelkorrektur zu Komplikationen kommen, was jedoch sehr unwahrscheinlich ist. Einige mögliche Komplikationen, die auftreten können, sind Rötungen, Reizungen, Schwellungen und Infektionen. Ein paar Tage nach der Behandlung sind Duschen, Sauna- und Solariumgänge und für einige Wochen körperliche Anstrengungen und Sport zu vermeiden. Die Wunde muss nach der Operation unbedingt gepflegt werden und dafür eignen sich besonders gut aseptische Tinkturen sowie Pflaster und Verbände.


Wie gewinnt man den Kampf gegen Haarausfall?

Es gibt eine Reihe von Gesundheitszuständen, die im Zusammenhang mit Haarausfall stehen: von einfachen Ernährungsfehlern und Fehlern bei der Kopfhautpflege bis hin zu inneren Erkrankungen, chronischen Infektionen und hormonell oder erblich bedingtem Haarausfall. Erkrankungen der Schilddrüse, beispielsweise, begleitet von einem Mangel oder Überschuss der Hormone, verursachen trockene, spröde und spärliche Haare. Darüber hinaus kann großer Stress bei hormonell sensiblen Haarwurzeln den Haarausfall auslösen. Egal, um welche Art des Haarausfalls es sich handelt, heutzutage gibt es für fast alle Formen des Haarverlustes Methoden, wie man sich dagegen wehren kann. Wichtig ist es nur, dass eine klare Diagnose gestellt wird: Falls eine innere Erkrankung vorliegt, die den Haarausfall verursacht, dann wird diese Erkrankung behandelt. Falls es um einen Mangel an Vitaminen geht, dann sollen die Betroffenen Vitamine einnehmen. Selbst bei anlagebedingtem Haarausfall, von dem meistens die Männer betroffen sind, gibt es ein breites Lösungsspektrum, das man in Erwägung ziehen sollte.

Mit Medikamenten und Shampoos gegen Haarverlust?

Auf dem Markt wird eine breite Palette von Arzneimitteln angeboten, die den erblich bedingten Haarausfall aufhalten sollten. Dennoch muss betont werden, dass nur bei wenigen eine tatsächliche Wirkung medizinisch bestätigt wurde. Minoxidil und Finasterid sind die einzigen Wirkstoffe, die in früheren Stadien des Haarausfalls helfen und die außerdem als Vorbeugung eingesetzt werden können. Wer aber nach Medikamenten greifen möchte, sollte sich der möglichen Nebenwirkungen bewusst sein. Gerade das Finasterid kann zum Beispiel die Libido negativ beeinflussen, indem während oder auch nach der Einnahme Erektionsstörungen oder sogar Impotenz auftreten. Dies passiert jedoch sehr selten, da seine Dosierung bei Haarausfall sehr niedrig ist. Trotzdem sollte man sich zuerst vom Arzt beraten lassen, falls man sich überlegt, diesen Schritt zu machen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Therapeutika keine dauerhafte Lösung sind, entscheiden sich viele Betroffenen für medizinische Shampoos. All diejenigen, die bereits versucht haben, anlagebedingten Haarausfall zu behandeln, wissen wahrscheinlich, dass ein medizinisches Haarshampoo gegen Haarausfall das im vorigen Abschnitt genannte Minoxidil enthalten muss. Minoxidil ist ein mächtiges Mittel für die Wiederherstellung des Haarbildes. Seine Rolle ist es, das Wachstum neuer Haare zu fördern. Es verhindert nicht den Ausfall, sondern stimuliert das Wachstum, indem es DHT-Rezeptoren blockiert, die dann weniger anfällig für dieses Hormon werden. Je nach Produkt wird in medizinischen Shampoos zwei- bis fünfprozentige Minoxidil-Lösung verwendet.

Hauttransplantation: Warum eigentlich nicht?

Falls die Nahrungsumstellung, Medikamente und Shampoos bei der Behandlung des Haarausfalls nichts bewirkt haben und das Selbstbewusstsein des Betroffenen darunter leidet, kann über eine Haartransplantation nachgedacht werden. Tatsächlich ist Haartransplantation die einzige dauerhafte Lösung gegen Haarausfall, die kein Tabu mehr ist, noch ist sie eine Frage von Luxus. Wie bei allen anderen Operationen kann auch bei der Hauttransplantation zu Komplikationen kommen, aber insgesamt wird dieser Eingriff als risikoarm beurteilt.

Die modernste und am wenigsten invasive Methode der Haartransplantation ist FUE (Follicular Unit Extraction). Bei dieser Technik müssen keine Skalpelle oder Nähte verwendet werden. Es wird einfach aus dem Bereich der Kopfhaut, wo das Haar ausreichend dick oder haltbar ist, ein Teil der Haare in kleinen Einheiten genommen und auf den Bereich, wo das Haar fehlt, übertragen. Die Haare werden meistens aus dem Bereich des Hinterkopfes oder von der Seite entnommen. Mit dieser Haartransplantation werden sie weiterhin in neuen Follikeln wachsen, neue Haare werden entstehen und es wird keinen Unterschied zwischen altem und neuem Haar geben.

Die positive Seite dieses Verfahrens ist, dass nach der Transplantation im behandelten Bereich keine sichtbaren Narben wie bei einigen anderen Formen der Transplantation vorhanden sind, weshalb es möglich ist, auch kurze Haare zu tragen. Der Eingriff ist überhaupt nicht schmerzhaft und wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Das Haarwachstum nach der Transplantation ist nach 16 Wochen sichtbar und das transplantierte Haar wächst bis zum Lebensende natürlich weiter.