Brustvergrößerung im Alter

In Deutschland liegt das Durchschnittsalter derer, die sich einer Schönheits-OP unterziehen, bei Männern wie bei Frauen bei 39 Jahren. 7,4% aller Patienten sind mittlerweile über 60. Forscher gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren deutlich steigern wird. Wer sich geistig und körperlich fit fühlt, zeigt das gerne, auch über sein Äußeres: Man kleidet sich wie die jüngeren Generationen und die Hobbies bestehen auch schon lange nicht mehr nur aus Handarbeiten oder Seniorentreffs. Selbst in Fitnessstudios mischen sich immer mehr vermeintlich ältere Menschen unter die Schwitzenden. Und nicht zuletzt in der Werbung zieren längst nicht mehr nur Supermodels die Poster und Pop-ups – mit 60 fängt das Leben an!

Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ermittelte, dass die meisten Eingriffe bei Frauen ab 60 die Lidstraffung, dass Hals-Stirn-Gesicht-Lifting und die Faltenunterspritzung sind. Wer sich jung fühlt, möchte auch jung aussehen. Und wer sieht nicht gerne (s)ein faltenfreies Gesicht im Spiegel? Welche Frau, egal welchen Alters, träumt nicht von der perfekten Brust? Auch wenn Eingriffe wie diese medizinisch unnötig sind, so steigern sie doch vor allem das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und die Selbstliebe. Jeder hat einen anderen Anspruch an sich selbst. Und die plastische Chirurgie ermöglicht es, sich formen zu lassen, wie es Mutter Natur nicht (mehr) mit einem vorgesehen hat.

Schönheitsoperationen werden nicht von den Krankenkassen übernommen, das heißt, die Patienten müssen die Kosten in der Regel selbst tragen. Bei Brustverkleinerungen kann es allerdings sein, dass die Kassen zumindest einen Teil der Kosten übernehmen.

Entscheidet man sich für einen Eingriff, sollte man sich in jedem Fall vorher ausführlich von einem Facharzt beraten lassen. Auch eine zweite Meinung sollte man in Betracht ziehen. Denn man muss sich vor Augen halten, dass eine Schönheits-OP immer auch eine Entscheidung fürs Leben ist! Solche Eingriffe sind in den seltensten Fällen spurlos rückgängig zu machen.

Über Eingriffe im Ausland gibt es geteilte Meinungen. Einige Patienten klagen über Pfusch, andere schwärmen von einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber auch hier gilt, dass man sich im Vorab unbedingt absichern sollte, indem man gründliche Recherchen zur Klinik der Wahl anstellt! An der eigenen Gesundheit sollte man weder zu viel Zeit noch zu viel Geld sparen!

Risiken eines Eingriffs im Alter

Eine Operation ist immer mit Risiken verbunden und Komplikationen können immer auftreten, egal wie alt der Patient oder die Patientin ist.
Beim Alter aber richtet man sich zunehmend nicht mehr nach Zahlen im Ausweis des Patienten, sondern nach seiner Vitalität und Physiologie. Einzig bei der Wundheilung müssen Patienten einsehen, dass diese mit steigendem Alter etwas länger dauert, was aber wiederum der Narbenheilung zuträglich sein kann. Das aufgrund hohen Alters vermehrt Wundheilungsstörungen auftreten können, gehört ins Reich der Mythen, Märchen und Legenden.

Mit dem entsprechenden Facharzt werden aber in einem Aufklärungsgespräch nach einer ausführlichen Anamnese die Gefahren durch Herz-/ Lungenerkrankungen, Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck und die Gefahren durch die Einnahme bestimmter Medikamente (beispielsweise blutgerinnungshemmende Mittel) abgeklärt – gesundheitliche Problematiken, die die Risiken eines Eingriff erhöhen können.
Aber auch die Wünsche und Vorstellungen der Patienten werden einbezogen: der Arzt erklärt, was realistisch umzusetzen ist und was nicht. Er wird auch ganz klar eine Empfehlung zu der Art der Implantate aussprechen, nachdem er mit seinem Patienten abgewogen hat, ob der Nutzen der OP überhaupt in einem Verhältnis zum Risiko des Eingriffs steht. Denn jede Operation belastet den Körper.
Erklärtes Ziel der plastischen Chirurgie ist es ja, nicht nur beste Ergebnisse zu zeitigen, und diese auch möglichst lange aufrecht zu erhalten, sondern dabei auch minimal invasiv zu verfahren, um den Patienten zu schonen.

Wieso eine Brust-OP im Alter?

Ältere Frauen wünschen sich oft eine Brustverkleinerung. Infolge des Stillens hängt die Brust meistens, wenn das Bindegewebe wieder erschlafft. Hormonell bedingt kann die Brust aber auch noch mal wachsen. Hieraus folgen nicht selten Rückenschmerzen, Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich und psychische Belastungen.

Solche körperlichen Einschränkungen werden nicht gerne hingenommen. Und der Blick in den Spiegel oder das Starren von anderen führt eher zu Schamgefühlen als zu Selbstzufriedenheit.

Frauen geht es um eine Brust, die zu ihren Körpern passt und weniger darum, um jeden Preis einen Atombusen zu haben. Begleiterscheinungen des Alters bleiben nicht aus, müssen aber heutzutage auch nicht mehr um jeden Preis hingenommen werden. Viele nehmen das Risiko und die Schmerzen in Kauf, wenn sie sich hinterher nur wohler in ihrem Körper fühlen können. Auch wenn man mit Sport und gesunder Ernährung vieles erreichen kann – alles geht eben nicht.

Ein weiterer Grund, sich die Brust im Alter operieren zu lassen, ist der, die im jungen Alter eingesetzten Implantate erneuern zu lassen. Vor etwa 20 Jahren erfuhren Brust-OPs auch in Deutschland einen Aufschwung und erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings entsprechen die damals eingesetzten Implantate nicht mehr den heutigen Standards. In manchen Fällen haben diese die Brust im Nachhinein verformt oder sich sogar als gesundheitsgefährdend erwiesen! Infolgedessen lassen sich nun viele Frauen die Implantate wieder entnehmen oder einfach auswechseln.

Wenn man sich im Alter die Brust vergrößern lassen will, muss man bedenken, dass mit den Jahren die Elastizität der Haut nachlässt. Daher reicht es oft nicht aus, sich nur Implantate einsetzen zu lassen. Hinterher muss oft auch die Haut gestrafft werden, um den gewünschten Busen zu erhalten.


Behandlung von Zahnfehlstellungen

Ob Überbiss, Vorbiss, Deckbiss oder offener Biss – es gibt viele Arten von Zahnfehlstellungen. Doch diese sollte man nicht akzeptieren, sondern mit dem Zahnarzt besprechen. Heutzutage gibt es keine Zahnfehlstellung, die nicht behandelt werden kann.

Charakteristisch für den Überbiss (Prognathie) sind die vorstehenden Vorderzähne. In diesem Fall ist der Unterkiefer viel kleiner als der Oberkiefer – entweder deshalb, weil der Unterkiefer, im Verhältnis zum Oberkiefer, zu wenig gewachsen ist oder der Oberkiefer zu groß ist. Der Abstand zwischen den unteren wie oberen Frontzähnen beträgt gerade einmal nur ein paar Millimeter; bei einem Überbiss kann die Differenz jedoch wesentlich größer ausfallen.

Durch diese Fehlstellung werden auch die Gesichtsproportionen beeinflusst, sodass „Hasenzähne“ oder auch ein kleines Kinn möglich sind. Nicht nur, dass das Kauen wie Abbeißen Probleme machen kann, steigt auch das Risiko einer Karieserkrankung, weil eine mangelnde Speichelzufuhr vorliegt. Zudem können durch die Zahnfehlstellung auch die oberen Atemwege beeinträchtigt sein.

Wichtig ist, dass hier frühzeitig begonnen wird, den Überbiss zu korrigieren. So kann eine Zahnspange im Kindesalter für eine wesentliche Verbesserung sorgen. Wird der Überbiss erst im Erwachsenenalter behandelt, so handelt es sich um eine aufwendige Therapie, da es nicht mehr möglich ist, das Kieferwachstum in irgendeiner Art und Weise zu beeinflussen.

Auch der Vorbiss macht Probleme

Von einem Vorbiss spricht man dann, wenn das Verhältnis von Unter- und Oberkiefer nicht stimmig ist. In diesem Fall ist der Unterkiefer länger als der Oberkiefer oder der Oberkiefer, im direkten Verhältnis zum Unterkiefer, zu klein. Dieser Umstand erschwert das Zusammenbeißen; im Zuge der Nahrungsaufnahme kommt es somit beim Abbeißen immer wieder zu Problemen. Des Weiteren werden die Frontzähne auch einer sehr ungünstigen Belastung ausgesetzt. Natürlich liegt auch eine optische Beeinträchtigung vor, weil diese Zahnfehlstellung besonders auffällig ist.

Wichtig ist, wenn der Vorbiss schon im Kindesalter, also schon dann, wenn der Betroffene noch Milchzähne hat, behandelt wird. In diesem Fall wird entweder das Wachstum des Oberkiefers gefördert oder darauf geachtet, dass der Unterkiefer nicht mehr wächst. Beginnt die Behandlung erst im Erwachsenenalter, so ist eine kieferchirurgische Therapie erforderlich.

Auch ein Tiefbiss verursacht Probleme beim Kauen und/oder Abbeißen: Die oberen Schneidezähne überlappen die unteren Schneidezähne in vertikaler Richtung – liegt eine starke Ausprägung des Tiefbisses vor, so berühren die unteren Schneidezähne den Gaumen und können so für Verletzungen sorgen.

Auch hier sollte die Behandlung schon im Kindesalter erfolgen, um den größtmöglichen Erfolg feiern zu können.

Zwischen Kreuzbiss und unschön aussehenden Zahnlücken

Schließen die Seitenzähne nicht korrekt aufeinander, so spricht man von einem Kreuzbiss. In diesem Fall ist der Unterkiefer zu weit, sodass die Seitenzähne nach außen beißen oder der Oberkiefer zu eng, sodass der Biss zu weit nach innen geht. In diesem Fall liegt dann eine Beeinträchtigung der Kaufunktion vor. Es gibt auch jenen Kreuzbiss, bei dem nur eine Seite eine Veränderung aufweist – hier spricht man sodann vom einseitigen Kreuzbiss.

Bei einer Nichtbehandlung können diverse Probleme entstehen. So sind Einschränkungen beim Gebisswachstum möglich; mitunter sorgt eine einseitige Belastung zu einer veränderten – in diesem Fall: schiefen – Gesichtsproportion. Selbst die Sprachentwicklung kann durch den Kreuzbiss behindert werden.

Besonders erfolgversprechend ist die Behandlung dann, wenn schon das Milchgebiss positiv manipuliert wird.

Bleibt beim Zusammenbeißen eine Lücke zwischen den unteren wie oberen Schneide- oder Seitenzähnen, so handelt es sich um den offenen Biss, eine recht häufig vorkommende Fehlstellung, die durch jahrelanges Daumenlutschen oder auch durch eine zu lange Schnullerverwendung entsteht. In diesem Fall haben die Betroffenen Probleme beim Abbeißen mit ihren Schneidezähnen oder haben auch eine wesentlich schlechtere Aussprache. Mitunter können auch die Lippen nicht zur Gänze zusammengepresst, also der Mund geschlossen, werden.

Wichtig ist, dass die Behandlung bereits im Kindesalter erfolgt, sodass das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Der Zahnarzt wird hier auf diverse Apparaturen, so etwa auf eine feste Zahnspange oder auf eine Mundvorhofplatte, zurückgreifen. Eine Behandlung im Erwachsenenalter ist ebenfalls möglich.

Fehlende Zähne gehören ersetzt

Zu kleine oder fehlende Zähne oder auch ein zu breiter Kiefer sorgen für ein Lückengebiss. Vor allem große Zahnlücken, die recht auffällig sind, haben einen negativen Einfluss auf die Gesichtsästhetik. Die wohl häufigste Lücke, die in diesem Fall beobachtet werden kann, ist jene zwischen den oben sitzenden Schneidezähnen. In diesem Fall sind jedoch die Gene dafür verantwortlich. So kann es durchaus sein, dass der Nachwuchs die Zähne des Vaters und den Kiefer der Mutter erbt – so passen die Zähne sodann nicht zu 100 Prozent zusammen. Auch eine Nichtanlage von Zähnen kann eine genetische Ursache haben. Zudem ist auch ein frühzeitiger Zahnverlust durch eine orale Erkrankung möglich.

In der Regel stabilisieren sich die noch verbleibenden Zähne im Gebiss, sodass es nicht zu gravierenden Einschränkungen kommt. Jedoch ist zu beachten, dass die Aussprache beeinträchtigt werden kann.

Damit etwaige Beschwerden vermieden werden, sollte man so schnell wie möglich die Lücken mit Implantaten oder Brücken schließen. So kann eine gegenseitige Stabilisation wiederhergestellt werden. Auch dann, wenn die Zähne zu weit auseinanderstehen, können kieferorthopädische Therapien der Schlüssel zum Erfolg sein – so etwa mit einem Palatinalbogen.


Zwei Fliegen mit einer Klappe: Brustanpassung mit Eigenfett

Sind meine Brüste zu klein? Sind meine Brüste gleich groß? Müssen die wirklich so hängen? Sicherlich hat jede Frau schon mal über eine Brustanpassung nachgedacht, denn die Brust ist für das Körpergefühl einer jeden Frau zentral: In jedem Fall müsse es deshalb natürlich aussehen. Und am liebsten alles ohne Silikon. Und wenn die Fettpölsterchen an den Hüften auch noch verschwinden würden, dann wäre alles perfekt! Aber das wären bestimmt zu viele Wünsche auf einmal. Aber wären sie das wirklich?

Die Brustanpassung mit Eigenfett schlägt diese zwei Fliegen mit einer Klappe: sie ist eine ökonomische und beliebte Alternative zu Silikon-Implantaten: überschüssiges Fett wird abgesaugt und einfach unter die Brust gespritzt. So werden unliebsame Problemzonen minimiert und gleichzeitig die Brust auf eine natürliche Weise vergrößert. Und das schon seit den 1990er Jahren! Denn seitdem gibt es einheitliche Richtlinien für Brustanpassungen mit Eigenfett.
Eine Vergrößerung der Brust mit Eigenfett ist also für all jene Frauen sinnvoll, die zwar von Mutter Natur alles mitbekommen haben, aber mit ihrer Verteilung nicht ganz so zufrieden sind.

Wie läuft eine Eigenfetttransplantation ab?

Die Eigenfett-Methode nutzt die bereits natürlich vorhandenen Hohlräume hinter der Brustdrüse und die im Unterhautfettgewebe. Diese erweisen sich als besonders gut geeignet. Denn die Fettlösung, die dort injiziert wird, bildet bereits nach kurzer Zeit Blutgefäße aus und wächst fest in das vorhandene Fettgewebe ein.

Zunächst werden die Stellen mit einem Filzstift markiert, aus denen später Gewebe entnommen werden soll. Dann wird unter Vollnarkose schonend mit wasserstrahlassistierter Liposuktion (WAL) körpereigenes Fettgewebe herausgespült, gefiltert und in einem sterilen Behälter aufgefangen. Studien haben gezeigt, dass so die meisten Zellen intakt bleiben. Danach wird dieses Fettgewebe extrahiert und in kleine Spritzen aufgezogen. In einem letzten Schritt wird das Fett dann transplantiert, indem es den Brustdrüsen, manchmal aber auch den Brustmuskeln unterspritzt wird: Mit dünnen Kanülen wird es gleichmäßig im Brustgewebe verteilt. Dabei hängt der Erfolg der Operation, die etwa ein bis drei Stunden dauert, davon ab, ob die Fettzellen die Transplantation überleben. Und das Überleben der Zellen wiederum davon, ob sie mit Blut versorgt werden.

Das so ″recycelte″ Eigenfett aus den Problemzonen vergrößert den Busen und verbessert gleichzeitig die Elastizität und Textur der Haut. Ähnlich wie Knochenmark enthält nämlich Fettgewebe sogenannte Adulte Stammzellen. Das sind undifferenzierte Zellen, die sterbende Zellen auffüllen und geschädigtes Gewebe regenerieren.

Dennoch wachsen die injizierten Fettzellen nicht hundertprozentig ein, sodass im ersten Jahr mit einem geringen Abbau des gespritzten Gewebes zu rechnen ist. Dieser Gewebeabbau kann minimiert werden, indem auf das Rauchen verzichtet wird. Denn für das Einheilen der Fettzellen ist in jedem Fall eine gute Durchblutung nötig. Eine Woche vor und drei Wochen nach der Operation sollte deshalb nicht geraucht werden, denn Nikotin stört die Durchblutung des Gewebes. Das gilt also nicht nur für das Rauchen, sondern auch für Nikotin-Pflaster, -Sprays und -Kaugummis.

Welches Ergebnis darf erwartet werden?

Ein optimales Ergebnis wird erreicht, wenn sich vor der Operation ein Gewicht einstellt, das auch realistisch gehalten werden kann. Je näher die Patientin vor der Operation an ihrem realistischen Normalgewicht liegt, desto zufriedener wird sie mit dem Ergebnis sein. Weil auch das transplantierte Fettgewebe zu- und abnehmen kann, ist es bei der Eigenfetttransplantation besonders wichtig, große Gewichtschwankungen nach der Operation zu vermeiden.

Im Vergleich zu Methoden, die Silikon-Implantate verwenden, kann man hier also statt nach 6 bis 8 Wochen erst nach etwa 12 Monaten von einem Endergebnis sprechen. In jedem Fall aber ist Duschen schon nach einem Tag wieder möglich, gesellschaftsfähig ist man schon nach drei bis fünf Tagen und wieder arbeitsfähig nach ein bis zwei Wochen. Die feinen Fäden werden nach etwa einer Woche gezogen und es bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Auch stärkere Schmerzen sind nicht zu erwarten. Nur ein Spezial-BH und eine Kompressionshose sollten für sechs Wochen getragen werden.
Sofern die Voraussetzung erfüllt ist, dass entsprechend körpereigenes Fettgewebe vorhanden ist, kann pro Sitzung um etwa ein halbes Körbchen vergrößert werden. Diese Methode der Brustanpassung ist also besonders für diejenigen Frauen geeignet, die eine maßvolle Volumenzunahme der Brust wünschen. Nach solchen Eigenfetttransplantationen können ohne weiteres, Mammographien im Rahmen der routinemäßigen Krebsvorsorge durchgeführt werden.

Auch wenn diese Methode also für schlanke und sehr schlanke Frauen ungeeignet ist, muss das nicht bedeuten, dass sie auf eine Brustanpassung von vornherein verzichten müssen. Die bereits erwähnten Varianten, die Silikon- oder auch Kochsalzlösungs-Implantate verwenden, können eine sinnvolle Alternative sein. Denn jede Brustanpassung ist ein ganz individueller Eingriff, der eng in Verbindung mit den jeweiligen körperlichen Voraussetzungen steht.

Wenn man schon etwas älter ist und sich für diese Art des Eingriffs entscheidet, sollte man bedenken, dass mit zunehmendem Alter die Haut an Elastizität verliert und dass das Bindegewebe erschlafft. Deshalb kann nach der Fettabsaugung unter Umständen noch eine Hautstraffung in den einstigen Problemzonen nötig sein.

Kosten einer Eigenfetttransplantation

Eine Eigenfetttransplantation kostet etwas mehr als der Brustaufbau mit einem Silikonimplantat, denn im Vorab ist eine Fettabsaugung notwendig. Die Kosten variieren deshalb und richten sich danach, aus wie vielen Zonen Gewebe entnommen wird. Deshalb ist eine pauschale Kostenaufstellung nicht möglich.

Mit mindestens 7.000 Euro aber muss man rechnen, soll der Eingriff in seriösen Kliniken von anerkannten Spezialisten durchgeführt werden. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden diese Fachärzte unverbindlich die jeweils individuelle Situation berücksichtigen, aus dem auch immer ein Kostenvoranschlag hervorgeht.


Schönheit auch im Schritt – die Designer-Genitalien

Schönheitsoperationen werden immer beliebter. Praktisch kein Bereich des Körpers bleibt mehr von ihnen verschont. Auch die weiblichen Genitalien werden immer mehr unter die Lupe genommen und verändert, wie man es sich kaum mehr vorstellen kann. Patientinnen haben sehr oft jedoch komplett falsche Erwartungen an die OP und bedenken die möglichen Folgen kaum. Die „Verschönerung“ der weiblichen Genitalien durch die Chirurgie wird heute auch FGCS (Female Genital Cosmetic Surgery) genannt. Dabei geht es kurz gesagt darum, die perfekte Vagina bzw. eine Designervagina zu erstellen. Auch die Medien berichten immer mehr über dieses delikate Thema. Intimchirurgie liegt also voll im Trend, doch was darf man sich dabei tatsächlich erwarten und mit welchen Risiken und Nebenwirkungen muss man rechnen?

Neuer Trend

Kosmetische Operationen im Intimbereich haben sich in den letzten Jahren stets weiterentwickelt und erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Viele Frauen sind heute beispielsweise mit dem Aussehen ihrer Schamlippen unzufrieden und sehnen sich nach einer Veränderung. Sehr oft kommt es nach einer Geburt durch eine Veränderung des Intimbereichs. Doch nicht nur Frauen, sondern auch immer mehr Männer sind mit ihrem Penis nicht zufrieden und würden gerne die eine oder andere Sache verändern. Meist schämen sich Betroffene und haben somit kein erfülltes Sexleben. Manchmal kommen auch Schmerzen hinzu, wodurch die Lebensqualität ebenfalls sinkt.

Was genau ist Intimchirurgie eigentlich?

Bei dieser Art der Chirurgie handelt es sich um einen Oberbegriff unterschiedlicher Operationen, die sich auf den Intimbereich beziehen.

Vor allem nach einer Geburt kann es passieren, dass sich dieser Bereich der Frau nicht immer so zurückbildet, wie man es sich erhofft. Doch auch Männer haben immer wieder Probleme mit dem Aussehen oder der Größe ihres besten Stückes. In einigen Fällen kann es sich dabei sogar um einen sogenannten Mikropenis handeln. Durch eine Operation können die Patienten wieder ein besseres Körpergefühl und somit auch Lebensgefühl bekommen. Zu den Korrekturen gehören beispielsweise die Vergrößerung oder Verdickung des Penis oder die Verkleinerung oder Vergrößerung der Schamlippen.

Auch wenn nicht alle Menschen die Wünsche der Patienten nachvollziehen können, ist es in der Tat so, dass sehr viele Menschen unter ihren Problemzonen leiden. Davon ist auch die Intimzone nicht ausgeschlossen. Dennoch sollte man jedoch bedenken, dass es sich bei den Operationen nach wie vor um Eingriffe handelt, die auch Risiken mit sich bringen.

Für wen eignet sich solch ein Eingriff?

Ein Eingriff im Intimbereich kommt für alle Patienten infrage, die sich wegen einer Deformierung oder der Größe ihrer Geschlechtsorgane unsicher und unwohl fühlen. Für viele Männer ist vor allem die Größe ihres Penis ein sehr heikles Thema. Doch auch Frauen schämen sich immer wieder, wenn ihre Schamlippen von der sogenannten Norm abweichen. Nicht nur das Aussehen kann jedoch ein Grund für den Eingriff sein. Auch können spezielle Deformierungen Schmerzen oder ein unerfülltes Sexleben mit sich bringen. Auch in diesem Fall ist der Eingriff geeignet. Wer sich für die Operation entscheidet, sollte sich natürlich in einer guten gesundheitlichen Verfassung befinden. Chirurgen nehmen die Eingriffe außerdem nur bei Patienten vor, die das 18. Lebensjahr bereits abgeschlossen haben. Minderjährige werden nur in seltenen Fällen operiert. Zudem brauchen sie eine
Einverständniserklärung von ihren Erziehungsberechtigten. Die Operation ergibt jedoch erst dann wirklich Sinn, wenn die Person bereits ausgewachsen ist.

Welche Korrekturen gibt es?

Bei Intim-Operationen gibt es unterschiedliche Arten. Unterschiedliche Probleme werden durch die Eingriffe behoben, wie beispielsweise:

Die Schamlippenkorrektur

Diese Korrektur kann zahlreiche Gründe haben. Einige Frauen haben stark asymmetrische oder stark vergrößerte Schamlippen. Doch auch nach einer Geburt oder mit dem Alter können sich Veränderungen zeigen. Mögliche Folgen sind Haarweginfektionen und Schmerzen. Das überschüssige Gewebe wird in diesem Fall entfernt und eine Asymmetrie ausgeglichen. Meist geschieht dies durch ein Laserskalpell. Wer sich seine äußeren Schamlippen vergrößern lassen möchte, kann dies auch durch eine Eigenfettunterspritzung tun.

Die Vaginalstraffung

Nach einer Geburt kann es passieren, dass sich die Vagina nicht mehr ganz zurückbildet. In diesem Fall bleibt sie geweitet. Nicht nur das Liebesleben kann diese Tatsache beeinflussen, sondern auch eine Belastungsinkontinenz erzeugen. Viele Patientinnen fühlen sich dann in ihrem Alltag eingeschränkt. Durch eine Vaginalstraffung kann nicht nur die Optik, sondern auch die Folgen der geweiteten Vagina beseitigt werden.

Die Penisverkrümmung

Meist ist dieses Problem bereits angeboren. Betroffene haben oftmals mit Erektionsstörungen zu kämpfen oder erleben Schmerzen beim Sex. Bei einer Penisverkrümmung wird die längere Seite des Penis verkürzt und der Penis dadurch begradigt.

Die Penisvergrößerung

Wer mit der Größe seines Gliedes unzufrieden ist, kann dieses Problem heute ebenfalls chirurgisch beheben. So lässt sich der Penis durch den Eingriff sowohl verlängern als auch verdicken.

Die Risiken

Jeder Eingriff und jede Operation bringt auch gewisse Risiken mit sich. So kann es nach der OP zu Schwellungen kommen, die mehrere Monate andauern können. Auch Wundheilungsstörungen, blaue Flecken und Entzündungen können Nebenwirkungen sein. Ebenso kann es zu einem Sensibilitätsverlust und Nachblutungen kommen. Nachsorgeuntersuchungen sind daher sehr wichtig!

Fazit

Wer sich für einen Eingriff im Intimbereich entscheidet, sollte in jedem Fall auf den richtigen Arzt setzen. Wichtig ist vor allem die Nachsorge und das richtige Verhalten nach der OP. Unterschiedliche Probleme können durch die Eingriffe gelöst werden. Nicht nur Frauen, sondern auch viele Männer entscheiden sich heute für diese Art der Schönheitsoperation.


Der perfekte Augenaufschlag – die Lidstraffung

Unsere Augen sind der Spiegel zur Seele. Die Haut um sie herum ist nicht nur sehr dünn, sondern auch sehr empfindlich. Mimik, genetische Veranlagung, das Alter und die UV-Strahlung setzen dieser zarten Haut sehr schnell zu. Falten und Schlupflider können mit der Zeit entstehen. Für die meisten Frauen ist dies vor allem aus kosmetischer Sicht ein Problem. Wenn die Spannkraft der Lider nachlässt und es zu einem Hautüberschuss kommt, kann eine Lidstraffung helfen. Der Eingriff gilt als unkompliziert und schnell. Dennoch sollte man auf einige Dinge achten und sich auch nach dem Eingriff richtig verhalten, damit es zu keinen Komplikationen kommt und sich das Ergebnis sehen lassen kann!

Was darf man von dem Eingriff erwarten?

Bei der Straffung der Augenlider wird der Hautüberschuss beseitigt. Zudem können auch Tränensäcke und überschüssiges Fett entfernt werden. Auch das eingeschränkte Sehvermögen, das durch den Hautüberschuss entstehen kann, kann mit einer Oberlidkorrektur wiederhergestellt werden. Somit ist der Blick nicht nur wacher und strahlender, sondern das Gesicht sieht auch schnell wieder jünger aus. Eine Ober- oder Unterlidstraffung wird meist ambulant unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf durchgeführt. Der Eingriff gilt als eine der beliebtesten Schönheitsoperationen und überzeugt durch die kurze Ausfallzeit. Nach rund einer Woche ist man wieder fit und kann sich auch in der Öffentlichkeit wieder sehen lassen.

Für wen eignet sich die Operation?

Eine Lidkorrektur ist für alle Patienten geeignet, die mit ihren Augenlidern unzufrieden sind. Dies kann sowohl die Oberlider als auch die Unterlider betreffen. Nicht immer geht es dabei jedoch um einen rein kosmetischen Hintergrund. Wer durch schlaffe Oberlider ein eingeschränktes Sehvermögen hat, kann dieses Problem durch eine OP ebenfalls bekämpfen. Sollte es sich nicht um eine Schönheitsoperation im klassischen Sinne handeln, zahlen meist auch die Krankenkassen einen Anteil oder übernehmen die gesamte OP. Dabei kommt es natürlich stets auf die Schwere des Problems an.

Der Eingriff

Vor der Operation:

Vor der Operation müssen blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden, sollten diese eingenommen werden. Man sagt, dass diese bereits rund 2 Wochen vor dem Eingriff abgesetzt werden müssen. Blutverdünnende Medikamente können nicht nur für starke Blutungen und Nachblutungen sorgen, sondern auch für Hämatome und größere Schwellungen, die das Ergebnis nachhaltig beeinflussen können.

Der Eingriff selbst:

Der Chirurg wird über die Methode der Operation entscheiden. Dabei kann ein Skalpell oder ein Laser zum Einsatz kommen. Die überschüssige Haut wird vor dem Eingriff exakt ausgemessen, damit die perfekte Schnittführung erfolgen kann. Auf dem Oberlid befindet sich die Schnittführung in der natürlichen Lidumschlagsfalte, in der dann auch die Narbe verschwindet. Wer sich für eine Unterlidstraffung entscheidet, wird den Schnitt direkt unter der Wimpernreihe finden. Vernäht werden die Wunden mit einer sehr feinen Naht. Eventuell werden sie zusätzlich auch mit Wundnahtstreifen fixiert.

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen. Dies ist vollkommen normal. Meist werden auf die Augen direkt nach der OP kühle Kompressen gelegt. Zudem sollte man mit erhöhtem Oberkörper schlafen, denn dies sorgt für deutlich weniger Schwellungen. Außerdem sollte man sich für das Schlafen mit einem Nacken-Röllchen und Sonnenbrille entscheiden, damit man im Schlaf nicht auf der Wunde liegt. Wer während des Schlafens auf den Augen liegt oder mit den Händen an den Augenrändern zieht, kann die Naht leicht wieder öffnen. Erst nach dem Entfernen der Nähte, kann man wieder beruhigt auf dem Bauch schlafen!

Die Nähte werden übrigens nach rund 1 Woche entfernt. Auch auf die UV-Strahlung sollte man aufpassen. Erst wenn die Narben vollkommen geheilt sind und nicht mehr gerötet, darf man sich auch wieder der Sonne aussetzen.

Auch dann sollte man jedoch nicht auf eine Sonnenbrille und einen Sonnenschutz vergessen. Bis alles verheilt ist, dauert es meist 3 Monate. Dann sind die Narben auch kaum mehr sichtbar und man darf den perfekten Augenaufschlag genießen!

Die Risiken

Auch bei einer Lidkorrektur gibt es einige Risiken. So kann es beispielsweise zu stärkeren Schwellungen und Blutergüssen kommen. Auch Nachblutungen sind keine Seltenheiten, da das Gesicht sehr stark durchblutet ist. Wer die Naht während des Schlafes öffnet, beeinflusst natürlich das Ergebnis. Im schlimmsten Fall muss die Naht dann erneut gesetzt werden.

Natürlich kann es auch zu Asymmetrien kommen. In seltenen Fällen lassen sich die Augen nach einer Straffung nicht mehr ganz schließen. Dies passiert, wenn zu viel Haut entfernt wurde. Die Augen sind dann ständig trocken, entzündet und tränen. Wer sich jedoch an einen erfahrenen Chirurgen wendet, sollte keine Probleme haben und darf sich auf wundervolle Augen freuen!

Fazit

Unsere Augen verraten sehr viel über unser Wohlbefinden. Haben wir müde, hängende oder faltige Lider, wirken wir auch älter und manchmal auch unsympathischer.
Mit einer Blepharoplastik (Lidkorrektur) können die Augen auf eine relativ einfache Art und Weise wieder verjüngt werden. Dabei wird überschüssiges Hautgewebe entfernt und die Lider wieder gestrafft. Der Eingriff wird meist ambulant durchgeführt und verspricht schon nach wenigen Wochen den perfekten Augenaufschlag!


10 Beauty-Masken zum selber machen

Jetzt heißt es schön zurücklehnen und entspannen. Mit diesen DIY-Gesichtsmasken fühlt man sich nicht nur wie neu, sondern man sich auch noch frisch aus.

Um sich eine Auszeit vom stressigen und nervigen Alltag zu nehmen, runterkommen und entspannen, kann sich mit einer Gesichtsmaske eine kleine Auszeit gönnen. Zudem tut man seiner Haut auch noch was Gutes. Diese Masken müssen nicht teuer sein und aus Tausenden Inhaltsstoffen bestehen. Jeder kann sich die wirksamen Masken selber mischen, und zwar mit handelsüblichen Lebensmitteln. Häufig reicht ein Blick in den Kühlschrank, um alle nötigen Zutaten zu finden, damit man sich die Schönmacher schnell und einfach selber mischen kann. Und das sogar weit jenseits der typischen Gurkenmaske.

Der kleine Masken-Knigge

In der Woche sollte man sich ein- bis zweimal die Wochen eine Gesichtsmaske gönnen. Vor allem im Winter trocknet die Haut, aufgrund der trockenen Heizungsluft und den kalten Temperaturen, schnell aus. Aber auch im Sommer wird sie durch die Hitze und durch Klimaanlagen angegriffen. Darum sollte man in den kalten Monaten eher auf eine reichhaltige Maske setzen, zum Beispiel mit Avocado. In den heißen Monaten reicht eine leichte Maske, die Feuchtigkeit spendet, zum Beispiel aus Teebaumöl und Zitronensaft.

Allerdings muss man vor der Anwendung die Haut reinigen, um frei von Fett zu sein. Nur so können die Inhaltsstoffe optimal in die Haut eindringen und man hat auch lang anhaltend einen guten Effekt. Um den Effekt zu verstärken, kann vorher noch ein Peeling angewendet werden, dies entfernt die abgestorbenen Hautschüppchen und die Haut strahlt umso mehr. Außerdem öffnen sich die Poren.

Um den bestmöglichen Effekt zu erzielen, müssen die Masken rund 20 Minuten einwirken. In dieser Zeit können sie hart werden, darum ist es empfehlenswert die Reste vom Gesicht mit einem lauwarmen Handschuh gründlich abzuwaschen. Nach der Maske sollte eine leichte Tages- oder Nachtcreme zur Pflege verwendet werden.

Die Honigmaske

Honig verfügt über einen hohen Anteil an Antioxidantien und kann so kleine oder größere Trockenheitsfältchen ausgleichen. Außerdem wirkt Honig bei Akne antibakteriell und entzündungshemmend. Honig ist zudem ein hervorragender Feuchtigkeitsspender und hilft daher optimal bei Falten. So wirkt die Haut gleich viel straffer.

So geht’s

  • 1 Teelöffel Bienenhonig
  • 50 g Gerstenmehl
  • 1 Eiweiß

Zuerst das Eiweiß zu Schnee schlagen und mit dem Gerstenmehl und den Honig vermischen. Anschließend die Maske dick auf das Gesicht auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Danach alles gut abwaschen.

Die Kürbismaske

Vitamin A, C und Zink sind nur einige Inhaltsstoffe, die im Fruchtfleisch des Kürbisses enthalten sind. Durch die antioxidative Wirkung werden unreine Stellen gereinigt und gepflegt. Honig bietet hierbei die perfekte Synergie.

So geht’s

  • ½ Teelöffel Honig
  • 2 Teelöffel gekochter Kürbis
  • 1 Schuss Milch

Alle Zutaten miteinander mischen und mithilfe eines Löffels auf das Gesicht auftragen. Rund 15 Minuten einwirken lassen und am Ende die Reste vom Gesicht wischen.

Die Guacamole-Maske

Avocados sind gesund und helfen bei vielen Prozessen. Dank der ungesättigten Fettsäure und den Vitaminen A, B und E, welche die Haut nicht nur stärken, sondern auch noch die Bildung neuer Zellen anregen. Zudem werden Alterungsmechanismen verlangsamt und machen die Haut wieder weich.

So geht’s

  • ½ Avocado
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 1 Eiweiß

Die Avocado zuerst entkernen und anschließend das Fruchtfleisch pürieren. Währenddessen den Zitronensaft hinzugeben und mit dem Eiweiß mischen. Die Maske danach auf das Gesicht auftragen und 15 Minuten einwirken lassen. Nach der Reinigung sollte sich die Haut wunderbar zart anfühlen.

Masken zum Kaufen: Manchmal muss eine schnelle Lösung her oder man hat gerade keine Lust sich eine Maske selber zu machen. Dann sind bereits fertige Masken eine optimale Lösung.


Risiken einer Po-OP

Viele Männer und Frauen sind mit ihrer Po-Form unzufrieden. Eine Möglichkeit etwas dagegen zu tun ist eine Po-Vergrößerung. Hierbei werden Implantate in das Gesäß eingebracht, um flache Gesäßformen zu korrigieren. In Brasilen ist diese Art der plastischen Chirurgie bereits beliebter als eine Brust-Operation. Allerdings sind diese Eingriffe meist kostspielig und mit einem hohen Risiko behaftet.

Die gängigste Variante, um den Hintern in die gewünschte Form zu bringen, ist die Auffüllung mit Eigenfett. Hierfür entnimmt der Arzt als erstes Fett, beispielsweise aus der Oberschenkelaußenseite. Diese wird in winzige Zellverbände zerlegt und anschließend in das Gesäß injiziert.

Dieser Eingriff hört sich zwar einfach an, ist aber dennoch keine Kleinigkeit. Diese Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und bedarf mehrerer Stunden. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel Schwellungen, Spannungsschmerzen, Blutergüsse, Ölzysten und Infektionen bis hin zu Fettembolie. Vor allem treten Schmerzen dort auf, wo das Fett entnommen wurde. Eine so aufwendige Behandlung hat natürlich auch einen dementsprechenden Preis. Die Eigenfettbehandlung wird, je nach Aufwand, ab einem Preis von 3500 Euro angeboten.

Gründe für eine Po-OP

Durch eine derartige Operation kann die Ausstrahlung positiv verändert werden und die Körperproportionen in Harmonie gebracht werden. Diese Po-Vergrößerung steht hierbei sowohl Frauen als auch Männern zur Verfügung. Für beide Geschlechter ist das Aussehen eng mit dem Wohlfühlen verbunden und somit erfüllen sich immer mehr Menschen den Wunsch nach einer schöneren Po-Form.

Die Gründe für diese Operation sind meist sehr persönlich und die Entscheidung für diesen Eingriff sollte sowohl vom Patienten als auch vom plastischen Chirurgen, basierend auf den persönlichen Bedürfnissen, Wünschen und Vorstellungen getroffen werden.

Beratung und Untersuchung

Ein erstes Beratungsgespräch mit dem plastischen Chirurgen ist unvermeidbar, hier wird sowohl ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten aufgebaut und man kann auf die speziellen Wünsche und Vorstellungen eingehen.

Ein guter Chirurg nimmt sich viel Zeit mit der gemeinsamen Auswahl der Inlays, auch vor dem Spiegel. So kann anschließend schnell gearbeitet werden, kurze OP-Zeiten minimieren das Narkose- und Infektionsrisiko. Zudem verringert sich die postoperative Erholungszeit auf ein Minimum, so kann der Patient schnell wieder seinen gewohnten Alltag zurückgehen.

Mögliche Risiken und Komplikationen

Man sollte mit dem Chirurgen im Vorhinein abklären, ob man eine Gewichtsreduktion plant, denn dadurch verändert sich die Po-Form und beeinflusst so das operative Ergebnis. Allergien und Gerinnungsstörungen sollten auch unbedingt angegeben werden. Denn so können etwaige Voruntersuchungen veranlasst werden.

Die Auswahl des Operateurs, des Operationsverfahrens und der Implantate gewährleistet zudem eine Reduzierung der möglichen Komplikationen. Aber wie bei jeder anderen Operation herrscht immer ein Restrisiko. Solche Komplikationen erfordern anschließend eine kompetente Therapie durch den plastischen Chirurgen. In ganz seltenen Fällen ist es notwendig, das Implantat für kurze Zeit zu entfernen.

Silikonimplantate unterliegen auch einer Materialermüdung, dies kann zu Defekten an der Hülle des Implantates führen. Schwere Unfälle können sogar das Implantat zerstören, dann kann es passieren, dass Füllmaterial mit dem Gewebe in Kontakt kommt. Kochsalzlösungen werden hierbei komplett vom Körper resorbiert, Silikon kann zu Fremdkörperreaktionen führen, nach Jahren kann daraus ein Silikonom entstehen. In der heutigen Zeit ist es allerdings, dank der modernen nicht-invasiven Untersuchungsmethoden, ziemlich einfach die Unversehrtheit oder eine Beschädigung des Implantates festzustellen. Sollte man sich für Implantate bekannter Firmen entscheiden, dann wird eine Produktgarantie gewährleistet und die Implantate können in sämtlichen Ländern nachbestellt und ausgetauscht werden.


Brustvergrößerung ohne sichtbare Narben

Welche Frau sehnt sich nicht nach schönen, wohlgeformten und straffen Brüsten? Bei vielen Frauen ist der Wunsch so ausgeprägt, dass sie bereits über eine Brust-OP nachgedacht haben. Jedoch haben viele Frauen Angst vor den sichtbaren Narben, die nach einer solchen OP bleiben. Hierfür kann eine endoskopische Brustoperation die Lösung sein.

Die „Schlüssellochchirurgie“ kommt ganz ohne große Schnitte und sichtbaren Narben aus. Diese Form der Chirurgie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bei der Brustvergrößerung setzt sich der Trend zu einem schonenden endoskopischen Eingriff immer weiter durch. Schließlich gilt bei einer OP, dass was nicht verletzt wird, muss anschließend nicht langwierig heilen.

Auch wenn die endoskopische Brustvergrößerung absolut einzigartig und bahnbrechend ist, wenden sich erst wenige Spezialisten diesem Thema zu. Obwohl dadurch der Weg zu einer schnittfreien Brustvergrößerung geebnet wird. In Österreich lassen sich ungefähr 4.000 Frauen pro Jahr die Brust operieren. Hier steht die schöne Optik im Vordergrund, die kleinen Narben in der Brustfalte war für viele Patientinnen daher ein großes Thema.

Wie läuft die OP über die Achselhöhle ab?

Eine OP-Methode, die dieses Problem umgeht, ist der Zugang über die Achselhöhle, so wandern die Narben aus dem Sichtfeld. Früher war es bei dieser Art von OP weitaus schwieriger, das Implantat korrekt zu setzen. Neuerdings wird durch einen winzigen Schnitt, direkt auf dem Busen, ein Endoskop eingeführt. Dank dieser Minikamera, wie sie auch bei einer Blinddarmoperation zum Einsatz kommt, bekommt der Chirurg einen perfekten Blick auf das OP-Feld.

Vorteile der „Schlüssellochchirurgie“

Da es sich bei dieser Art von Operation um einen Routineeingriff handelt, kommt es dementsprechend selten zu Schwierigkeiten. Hierbei muss einen aber klar sein, dass es bei einer OP immer ein Risiko gibt. Ein weiterer Vorteil dieser OP ist die gute Verträglichkeit. Patientinnen melden nur selten postoperative Probleme, wie zum Beispiel Muskelschmerzen. Zudem steht die Wunde auch bei größeren Implantaten nicht unter Spannung, so kann die Narbe schön heilen. Die Wundheilung verläuft ähnlich, wie bei der Schnittführung direkt auf der Brust. Nach 7 – 10 Tagen sind normale Tätigkeiten, außer Sport, möglich. Die endgültige Heilung benötigt 6 – 8 Monate.

Die Implantate

Zu einer der größten Sorgen der Patientinnen zählt die Sicherheit der verwendeten Implantate. Doch diese Angst ist oft unbegründet. Viele Spezialisten verwenden Silikonkissen bekannter Marken, diese sind extrem dehnbar und reißfest. Zudem kann das Silikongel nicht auslaufen, da es formstabil und nicht flüssig ist. Egal, für welche Schnittführung man sich entscheidet, man sollte sich immer das Qualitäts-Zertifikat vorzeigen lassen. So kann es nicht zu Problemen kommen, dass Implantate verwendet werden, die mit billigem Industrie-Silikon gefüllt sind. Die OP-Methode ist mit wenigen Ausnahmen für alle geeignet.

Information und Kosten

Die Operation selbst dauert in der Regel ungefähr eine Stunde und wird unter Vollnarkose ausgeführt. Wird der Schnitt durch mittels einen elektrischen Messer durchgeführt, anstatt mit einem gewöhnlichen Skalpell, sind die Blutungen nicht so stark. Drainagen sind hierbei nicht notwendig. In der Regel kann die Patientin noch am selben Tag nach Hause gehen. Damit die Heilung optimal verlaufen kann, muss ein spezieller Stütz-BH getragen werden, Sport ist für 6 bis 8 Wochen komplett verboten.

Die Frage des Preises lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele Faktoren, wie der Zeit- und Materialaufwand legen den Preis fest. Daher sollten im ersten Beratungsgespräch sämtliche Details und die Kosten abgeklärt werden.


Sonnenschutz – darauf kommt es wirklich an

Die Zahlen sind erschreckend, jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 250.000 Menschen an Hautkrebs. Ein beachtlicher Anteil daran lässt sich auf übermäßige Sonneneinstrahlung zurückführen. Auch bei einem bedeckten Himmel können die Sonnenstrahlen durchdringen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen reagiert die Haut sehr empfindlich auf die UV-Strahlung. Jeder einzelne Sonnenbrand lässt das Risiko von Hautkrebs steigen. Gerade Kleinkinder müssen vor dieser Strahlung geschützt werden, da der Eigenschutz der Haut noch nicht vollständig entwickelt ist.

Sonnenschutz bedeutet die potenziell schädlichen Auswirkungen des UV-Lichtes zu vermeiden. Die wirksamste Möglichkeit ist es sich keiner UV-Exposition, wie Sonnenbaden oder Solarien, auszusetzen. Das Tragen von geeigneter Kleidung samt Kopfbedeckung erhöht den Schutz umso mehr. Aber wer möchte schon bei strahlend blauem Himmel im Haus bleiben oder eingemummt herumlaufen? Genau deshalb wurden Sonnenschutzmittel entwickelt. Anwendungen finden diese am häufigsten als Sonnenmilch, Sonnencreme oder Sonnenspray.

Lichtschutzfaktor und UV-Schutz

Sonnenschutzmittel sollten sowohl vor UV-A als auch vor UV-B schützen. Daher enthalten sie sowohl chemische als auch physikalische UV-Filter.

Die chemischen Filter absorbieren hierbei die energiereiche Strahlung und geben sie als energieärmere, langwelligere Strahlung ab. Sie dringen in die oberste Hautschicht ein, die Epidermis genannt wird, weshalb ein idealer Sonnenschutz erst nach ungefähr 30 Minuten gewährleistet ist. Neben den Filtern sind auch häufig Antioxidantien enthalten, diese schwächen die Alterungsmechanismen der Haut ab.

Die physikalischen Filter reflektieren und streuen das Sonnenlicht. Diese dringen nicht in die Haut ein, weshalb eine Unverträglichkeit so gut wie nie vorkommt. Daher werden sie auch überwiegend für Kleinkinder empfohlen.

Der gemessene Lichtschutzfaktor, welcher auf der ganzen Welt standardisiert ist, gibt an, wie viel Mal mehr UV-B Strahlung benötigt werden, um im Vergleich zu ungeschützter Haut Rötungen hervorzurufen. Wer also zum Beispiel nach zehn Minuten in der Sonne Rötungen bekommt, kann mit einem Sonnenschutz des Lichtschutzfaktors 20 20-mal so lange in der Sonne bleiben, also 200 Minuten. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass Nachcremen die Schutzzeit nicht verlängert. Experten empfehlen tatsächlich nur rund 60 Prozent der Schutzzeit im direkten Sonnenlicht zu verbringen.

Die richtige Creme

Wer länger sonnenbaden möchte, als es die Eigenschutzzeit der Haut zulässt, muss einen Sonnenschutz auftragen. Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist groß, deshalb ist es wichtig zu wissen, welchen Sonnenschutz man benötigt. Der erste Anhaltspunkt ist der Hauttyp, daran muss dann der Sonnenschutzfaktor gerichtet werden. Als zweiter Anhaltspunkt ist die Anwendungsform, auch hier gibt es einiges zu beachten. Sonnenmilch lässt sich ziemlich leicht auftragen und zieht schneller in die Haut ein als haftende Cremes. Menschen mit Mallorca-Akne sollten am besten fettfreies Sonnenschutzgel verwenden.

So cremt man richtig

Den Sonnenschutz sollte man 30 Minuten vorher auftragen, bevor man sich in die Sonne begibt. Beim Sonnenschutz sollte man großzügig sein, vor allem bei den sogenannten „Sonnenterassen“, wie beispielsweise Nase, Stirn, Rücken, Schultern und allen anderen Stellen, an denen man leicht Sonnenbrand bekommt. Nur wenn man genug Sonnenschutz aufträgt, kann man sich auf den angegebenen Lichtschutzfaktor verlassen. Generell sollte man den Sonnenschutz öfters auftragen, da sich dieser durchs Schwitzen abwäscht.

Wasserratten sollten darauf achten, dass die Produkte wassertauglich sind. Wenn ein Sonnenschutzpräparat mit „wasserfest“ gekennzeichnet ist, bedeutet, dass die Creme nach zweimaligem Wasserkontakt zu je 20 Minuten noch schützt. Bei „extra-wasserfest“ sind es sogar 4 mal 20 Minuten. Allerdings sollte man sich nach dem Kontakt mit Wasser erneut eincremen.

Genießen ohne Reue

Für den besten Sonnenschutz ist es entscheidend, die Haut zu schützen und aufzubauen. Einen Sonnenbrand gilt es stets zu vermeiden. Mit den oben genannten Tipps hat man die Sonne im Griff und man kann die Sonne genießen, ganz ohne dass man sich Sorgen machen muss, ohne Sonnenbrand und ohne Probleme.


Make-Up in Orange – der Beauty-Trend 2018

Orange ist das neue Schwarz. Die neue Trendfarbe der Beautywelt ist Orange. Egal ob auf den Laufstegen in Berlin oder in New York, überall sieht man orangefarbenes Make-Up. Mit den steigenden Temperaturen stieg auch die Lust auf farbenfrohe Looks, sowohl bei Klamotten als auch bei der Kosmetik. Die sommerliche Farbe kommt in seiner kompletten Farbpalette vor, vom warmen Terrakotta über intensives Tangerine bis zum zarten Soap.

Wer sich das erste Mal an den neuen Trend wagen möchte, sollte am Beginn mit einem Profi die perfekt harmonierende Nuance finden. Hierfür sollte ein sanfter Orangeton gewählt werden und nur eine Partie des Gesichts, beispielsweise die Lippen betont werden. So bekommt der ganze Teint, auch ohne Urlaub, einen sonnengeküssten Glow, aber Vorsicht, denn wie fast jedes Mal bei Make-Up gilt auch hier die goldene Regel: Weniger ist mehr.

Tipps für „Sweet Orange Lips“

Als erstes sei gesagt, dass orangefarbener Lippenstift keinen zusätzlichen Glanz benötigt. Der Ton alleine ist bereits kräftig genug und sieht deshalb in der Matt-Version besonders schön aus. Bevor man den Lippenstift aufträgt, sollte man einen Hauch Lipbalm auf den Mund tupfen, so hält die Farbe besser und die Lippen trocknen nicht aus. Wenn man intensive Farbnuancen wie Orange verwendet, so sollte man mit einem Lip-Liner mit der exakt selben Farbe die Kontur der Lippen nachziehen. Das soll verhindern, dass sich die Färbung in den Fältchen rund um den Mund absetzt. Vor allem bei kräftigen Farben muss man auf einen ausgeglichenen Teint achten. Unreinheiten und Rötungen im Gesicht, vor allem in der Region rund um den Mund, sollten mit gut deckenden Cremes gut abgedeckt werden.

Um mehr Volumen zu erzielen, kann man Glanzlippenstifte verwenden. Sollte man matte Farben bevorzugen, dann sollte vor dem Auftragen direkt um die Kontur der Lippen und in den Ecken einen Highlighter auftragen. Dadurch wirkt der Mund optisch voller. Mit losem, transparentem Puder kann man Lippenstifte mit Glanz-Effekten ganz einfach mattieren. Dafür einfach ganz zart auf die Lippen stäuben. Ein weiter Vorteil ist hierbei, dass der Lippenstift länger hält.

So trägt man Orange

Nach 2016 mit Schminktechniken wie Hangover Blush oder Draping, wo die Farbe Rot im Trend lag, ist die aktuelle Beautywelt ganz verliebt in die Farbe Orange. Bei den Schauen von Designern wie Oscar de la Renta, Bottega Veneta, Alberta Ferretti oder Max Mara findet man die Farbe auf den Augen, Wangen und Lippen.

Wer gerne auffallen möchte, kann seine Lippen und Augen im kräftigen Kupfer-Glitter-Ton schminken. Es spricht absolut nix dagegen Liquid Lipsticks auf den Augenliedern zu verwenden. Möchte man sich lieber dezent schminken, sollte man eher matte Farben verwenden. Hierbei lassen sich die Farben Orange, Rot und Gelb super miteinander mischen, so kann man mehr Farbe ins Leben bringen.